Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1812801
T iolier , 
Pierre 
Nicolas. 
501 
m) Fred. PlOl de Würtemberg. Rev. S. M. Lc Kai de Wur- 
 temberg Visite 1a Monnaie Imperiale de Paris 
le 27. Dec. 180g. Wlcdaille. Tresor etc. p. 76.-Nr. 9. 
11) Maximilian Joseph. Rev. L. L.IVI. lWI. le Roi et 1a Reine 
cle Baviere visitent la Monnairie Imperiale de 
Paris le 5. Fev. 1810. Medaille. Tresor etc. p. 82. Nr.2. 
12) Napoleon Emp. et Roi. Kopf mit Lorbeer. Rev. Lax es! 
quuclcun que notamus. - Notaires Arrond. de Clermt. 
lüarrancl Puy-de-Dunie. Octogoner Jeton. Tresor p.92. Nr.2. 
15) Napoleun I. Empereur de Francc. Kopf mit Lorbeer. Bev. 
Tresor public. Octogoner Jeton. Tresor etc. 12.93. Nr.4. 
TIOlIGP, Pierre NlCOlaS, Bildhauer, Meclailleur und Edelstein- 
schneider, der Sohn des Obigen, wurde 1734 in Paris geboren, 
und vom Bildhauer Dejoux unterrichtet, unter dessen Leitung er 
nicht nur im Modelliren, sondern auch in Behandlung des lWIar- 
mors grosse Uebuug erlangte. Jeuffroy ertheilte ihm Unterricht 
im Graviren feiner Steine, und 58111 Vater P. J. Tiulier gab ihm 
vielfache Anregung zur Stempelschneidekunst. 1m Jahre 1505 er- 
hielt er den grossen Preis der Kunst in Edelsteine zu schneiden, 
worauf er als Pensionär der kaiserlichen Akademie nach Rom sich 
begab, wo der Iiiinstler bis 1811 verweilte. Nach seiner Rück- 
kehr sah man von 1312 an auf jeder Ausstellung im Museum 
Werke von Tiolier, welche immer zu den ausgezeichnetsten Ar- 
beiten ihrer Art gezählt wurden. Darunter sind Büsten und Bas- 
reliefs in Marmor, Gruppen und einzelne Figuren in gleichem 
Gestein. Im Jahre 1824 wurde sein Amor mit dem Löwen der 
goldenen Medaille würdig bekunden, und der liönig kaufte dieses 
schöne Bildwerk fiir das Schloss in Compiegne an. Eine spätere 
Gruppe in Marmor stellt die heil. Jungfrau mit dem Jesuskinde 
dar, ebenfalls ein Werk von Bedeutung. 
Noch zahlreicher sind seine theils vertieft, theils erhaben ge- 
schnittenen Edelsteine, die Wappen, die Medaillen und Münz- 
gepräge. Auch die grussen Reichssiegel fertigte er, und dann 
auch kleinere Wappensiegel für die Könige Ludwig XVIIL, Carl X. 
und Louis Philippe I. Er wurde 1810 an der Stelle seines Vaters 
zum Graveur general des monnaies et de la Chancellerie. 182i Bit- 
ter der Ehrenlegion und 1825 OlTizier dieses Ordens. In der Por- 
traitsammlung des Professors Vogel von Vogelstein zu Dresden ist 
das Bildniss dieses Meisters, 1850 von Vogel selbst in Paris ge- 
zeichnet.  
i) Napoleon Emp. et Roi. Kopf mit Lorbeer. Rev. Das Ge- 
bäude der französischen Akademie in Rom, mit der Schrift: 
Acad. Imp. des BJK Arts de Fr. A Home. G. G. Le- 
thiere Directeur. 
Diese Drleclaille fertigte Tinlier 1808 in Rom. Der Revern 
mit der Ansicht der Villa Medici wurde 180g zu einer Me- 
daille aut" den Besuch der Akademie durch Joachim Napo- 
leon wieder benutzt. Tresor de Numismatique, Med. de 
Tlimpire pl. XXIX. Nr. 18. 
z) Büste des Malers Regnault. Hommage de 1a Reconn. a J. B. 
Regnault. N. 'l'iolier F. Guerin delin. Rev. Souvenir de 
1a jeunesse et des Arts.  Pacte d-'uni0n eternelle entre 
les dames dlevds de J. B. Regnault Peintre, Min de l'In- 
stitulc et Chev. de PEmPire 1312. Tresor de Numismatique. 
Med. de PEmp. pl. LIV. Nr. g.
        

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