Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1812282
Thulden , 
Theodor van. 
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Bilder zugeschrieben: Achilles von Ulysses unter den Töchtern 
des Lycumedes entdeckt; die Wahrheit von der Zeit enthüllt, und 
eine liiixiigin, welche den Gärtner zum König erhebt. Die Neben. 
Sachen sind in diesem Bilde von W. Half. In der Gallcrie zu Sö- 
den befand sich ein grosses Gemälde von Thulden, Antiochus und 
Stratunice vor-stellend. 
Ausserdexxi sind auch im Privatbesitze Gemälde von diesem 
Meister, und auch Zeichnungen kommen vor, so wie Stiche nach 
seinen Werken. 
Das Bildniss van Thuldezfs, nach A. van Dyck von P. de Jode 
gestochen, halbe Figur, ful. 
Herodias empfängt vom Henker das Haupt des Johannes, halbe 
Figur. Theodor van Tulden pinx. Quirm MIlYCli sc. gr. qu. l'o1. 
Der Heiland, die Apostel und die Evangelisten, mit den Mar- 
tcrscenen im Grunde, 17 Blätter von P. de Baillu n. A. kl. fol. 
Mehrere Heilige von Baillu und R. Persyn gestochen. 
Allcgorischer Titel zu einem geistlichen Buche. De Justitia 
et jure  alus, gest. von J. Neelfs, kl. fol. 
Venus mit den Waffen des Mars, nach dem Bilde im Ora- 
nier-Saal. gest. von P. Tanje, gr. fol. 
Die Cyclopen in der Schmiede des Vulkan, gest. von dem- 
selben. 
Eigenhändige Radirungen dieses Meisters. 
Die Blätter des T. van Thulden sind meistens zu Folgen und 
in Praelitwerlcen vereiniget, welche selten vorkommen. Einige sei- 
ner Blätter sind mit einem Monogramme bezeichnet, wie jene aus 
der Odyssee nach Primnliccio, andere mit T. v. T., wie die lladi- 
rungen aus dem Leben des Johann von Matha. 
1) David auf der Harfe spielend, nach Bon Bonlogne trefflich 
radirt. Seltenes Blatt, fol. 
2) Die heil. Familie. lWIaria hält das Jesuskind auf dem Schoosse, 
und dieses spielt mit einer Taube, welche ihm Johannes 
reicht. Links unten das Monogramm T. v. T. Hoch 4. 
 5) St. Franz v. Sales, der das Iimd aus der Hand der Ma- 
donna empfängt, nach Maratti, ohne Namen desselben, 4. 
Ä) Die Geschichte des verlernen Sohnes. Folge von 6 nume- 
rirten Blättern. Auf dem ersten steht: A. Boudan exeud. 
Cum Pri. ltegis Theodor van Thulden Invent. et fecit, ß. 
Es gibt Abdrücke mit dem Titel: De verlooren Soon, 
door P. P. Rubens, und mit der Adresse: P. v. de Berge exc. 
Frenzel, Catalog Sternberg III. Nr. 2559 sagt ferner, dass 
sich Drucke mit: Rubens fec., finden. Die drei ersteren 
Blätter weichen im Machwerk von den andern etwas ab, 
und sie wurden daher früher dem Rubens beigelegt. Diese 
Folge rührt indessen der Erfindung und der Radirung nach 
von unserm Iiiinstler her. 
5) Das Leben des heil. Johannes von Matha und die Geschichte 
der Gründung des Ordens der Trinitatier durch denselben, 
schöne und reiche (Kompositionen in der Kirche der Mathe- 
rins zu Paris, 25 Blätter mit dem Titel: Revelatio Qrdnns 
S. S. Trinitatis redemptionis captivorum sub lnnucellllü U1- 
1190. Parisiis 1635, gr. 8. 
(j) Die Darstellungen aus der Odyssee, von Primaticcio und 
seinen Schülern in Fontainebleau gemalt. Folge von 58 
Blättern unter dem Titel: Les travaux IYÜIYSSG dediez ä 
Monseigzieur de Liancourt par Theodor van T xulden. Links 
Nuglcfs liülzstler- Lex- Bd. X V I II. 29
        

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