Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1811661
Thöresby. 
Thormeyer , 
Gottlieb 
Friedrich. 
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Thoresby, Erzbischof von York, war Architekt und beim Baue der 
Cathedrale tlxätig, sowie sein Vorgänger, der Erzbischof Zouch. 
Er starb 1375- 
Walter Skirlaw, Erzdiacon des Stiftes, trat nach ihm als Mei- 
ster ein, und unter Johann von Birmingham, um 1405, war die 
Kirche bereits mit gemalten Fenstern versehen. 
Thormann, Architekt in Wismar, wurde um 1390 geboren, Dieser 
geschickte Künstler haute das Theater der genannten Stadt, und 
fertigte auch viele Pläne zu Prxvatgebäudeu. 
Thormet, Christoph, Maler, geb. zu Memel 1634. Wurde Hof. 
maler des Cluirfiirsten Johann _Georg II. von Sachsen, und starb 
zu Dresden 1692. Er maltezßildnisse. 
Thormeyer, Gottheb Friedrich, Architekt, geb. zu Dresden 1775, 
widmete sich anfangs der Malerei, und stand unter Leitung der Pro- 
fessoren Mietzsch und Fechhelm. Er hielt sich vorzugsweise an 
Vorbilder von Casanova, dem damaligen Director der Akademie 
in Dresden, zog aber dann die Baukunst vor, in welcher ihn der 
Hofbaumeister Hölzer unterrichtete. Er fertigte eine grosse An- 
zahl von Plänen und Entwürfen zu Gebäuden verschiedener Art, 
wovon aber die meisten als Ideen und Projekte in Zeichnungen 
blieben, Die Badhäuser zu Tharant und Itadcberg, das schöne 
Welkische Haus zu Nleissen, u. s. w. wurden nach seinen Plänen 
ebaut. Seinen Ruhm sicherte ihm die Treppe an der BriihPschen 
äerasse, welche von Thormeyer errichtet wurde. Auch schöne 
perspectivische Ansichten finden sich von ihm, meistens mit land- 
schaftlicher Umgebung und mit Figuren staffirt. Einige sind von 
Aubertin in Aquatinta gestochen, wie I. et II. Vue de Pillnitz, 
qu. fol., das Grabmal des_Dichters Th. Iiorner bei Wübbelin, 
qu. fol. C. A. Giinther radirte nach seiner Zeichnung für Schleu- 
ker's malerische Skizzen eine Ansicht des Domes in Meissen, Auch 
für Beckers Augusteum lieferte er Zeichnungen nach antiken Sta- 
tuen zum Stiche. J. G. SeilTei-t stach nach einer Zeichnung Thor- 
meyefs das Bildniss des Capellineisters F. Morlacchi. Im Jahre 1316 
gab er ein VVerlicheu heraus, unter dem Titel: Vorschlag zu 
einem Denkmal der YVxederkehr des Königs von Sach- 
5611, bei Veranlassung seines errichteten Ehrenbogens, der in Pir- 
naischcn Sandstein ausgeführt werden sollte. Mit zwei lithographir- 
ten Abbildungen. Dann hat der Iiiinstler auch Theil an folgen- 
dem Werhe: Dresden mit seinen Prachtgebäuden und 
schönsten Umgebungen. Mit deutschem und französischem 
Text. Die erste Ausgabe, die auf Iiosten des Iiunsthändlers H. 
Rittner erschien und von C. Ch. Meinnold gedruckt wurde, hat 
18 Blätter, die zweite von E. Arnold veranstalsete Ausgabe zählt 
deren 26, kl. qu. fol. Die Zeichnungen sind von Therme er und 
Hammer, und den Stich besorgten Darmstedt, Hammer, Eyrenzel, 
Schumann und Veith. 
Dieser Künstler war einige Jahre Hof-Conducteur, und 1812 
ernannte ihn der Iiöxlig zum Hofbaumeister. Als solcher besuchte 
er auch Italien und verweilte ein Jahr in Rom. Hier zeichnete 
C. Vogel von Vogelstein 1815 das Bildniss des Meisters, welches 
sich in Niogefs bekannter Portraitsammlung befindet. Im Jahre 
1842 starb er.    
Thormcyei- hat auch einige Blätter radirt und in Aquatinta 
behandelt, Die Illumination bei der Anwesenheit Napolcoxr; in 
25 '
        

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