Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1811633
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Thomson , 
William. 
ThÜn n 
Constantin. 
24) Mary, nach C. liLlLeslie, 51'. 8.  
25) Mehrere Blätter für Heaths Galery of Brinsh Engravings_ 
London 1856 5- für. 8.  
26) Mehrefe Blätfer kur das Werk: Londres et Ppns, Keepsake 
franqals. Pans 1857 5'. Von ihm sind Portralte nach E. T_ 
Parris; A" E. Chalon, u. a: 
27) Blätter zu den Landscape xllustrations of the nouvels of 1h, 
Antnor ofl Waverley, 8. 
Qß) Emxgq Suche für die Description of the ancient marbles in 
 the Bntish Museum, London 1812, (f. 3 Bände, qu. [h 
TIIOIDSOII,  s. W. Thompson. 
Thom Torne, Peter, s. Tomn. 
TlIOII, GOnSllilDtlIl, Architekt und Professor an der kaiserlichen 
Akademie in St. Petersburg, von Geburt ein Deutscher, machte 
seine Studien an der genannten Anstalt, und ging dann als Peu, 
sionär des Kaisers Alexander nach Rom, wo er mehr als ein De- 
cennium verweilte, und mit der classischen Architektur vollkommen 
vertraut wurde. Er zeichnete viele architektonische Denkmäler aus 
der römischen Kaiserzeit, und stellte mehrere in ausgeführten 
Zeichnungen her. Seine Restauration des 'I'empels der Fortune in 
Präneste war es namentlich, welche den Iiiinstler in weiterem Kreise 
bekannt machte. Er hatte die Zeichnungen selbst radirt und gq- 
stechen, und unter folgendem Titel herausgegeben: Il Tempio 
della Fortuna Prenestina ristaurato da Costantino Thon, 
Architetto pensionato da S. M. Plmperatore della Russia, descritto 
da Ant. Nibby publico Professore di Archeologia nella universigil 
della Sapienza. Roma 1825. Hierauf schritt Thon zur Herausgabe 
seiner Restauration der Iiaiserpaläste auf dem Palatin in Rom, 
welche unter folgendem Titel mit ei enhändigen liadirungen und 
Stichen erschien: I] Palazzo de' äesari sull" monte Pa]a_ 
tino restaurato da Costantino Thon, _Architetto della corte (11 
Itussia, Sogio delle romane accademie (ll S. Luca e düärcheologia 
e de' belle arti di Firenze. lllustr. da V. Ballanti. Roma 1828. 
Diese beiden Werke erwarben dem Künstler Ruf, und öffne- 
ten ihm die Thore von Akademien. Bald nach dem Ersßllßinen 
des ersteren trat er in die Reihe der kaiserlich russischen Archi- 
tekten, und 1828 berief ihn der Kaiser nach St. Petersburä, wo 
er als Hofarchitekt auch die Stelle eines Professors der Bau unst 
an der k. Akademie übernahm. Er hat das Verdienst, den Sinn 
für die alte byzantinische Baukunst wieder erweckt zu haben, wel- 
ehe dann auch in Kaiser Nikolaus einen hohen Beschützer fand. 
Thon fertigte eine ärosse Anzahl von Plänen lll diesem Style, und 
einige wurden auc in prächtigen Bauten ausgeführt, wie sein 
Plan zur Iiirche des Erlösers m Moskau und zum neuen Palaste 
im Kreml. Im Jahre 1841 befahl der Kaiser, dass beim Entwurfe 
von Plänen zu Kirchen so viel möglich der byzantinische Styl bei- 
behalten werde, und dass dabei die von Thoti herausgegebenen 
Umrisse von Cultusgebäuden bei Neubauten zu Rathe zu ziehen 
seyen. Dieses Werk über byzantinische und russisch kirchli- 
ehe Architektur ist das Dritte des Meisters. Er unternahm meh- 
rere Reisen in Russland, um die merkwürdigsten alten und neuen 
russischen Kirchen zu zeichnen. Eine Sammlung solcher Zeich- 
nungen überbrachte er {B515 als kaiserliches Geschenk der Iiöni- 
gin von England. Bei seiner Rimkkehr begann er in Moskau nach
        

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