Volltext: Surugue, P. L. - Torre, G. (Bd. 18)

Swancnburg, 
Jak. 
Isnalasz. 
Swanenhurg , 
XVillem . 
beschreibuxig gönnt. Er nennt ihn nur im Leben des O. van Vcen, 
und zwvar als Meister desselben. Iloubrachen erwähnt seiner eben- 
lalls nur liurz, unter dem Namen Isaak Nicolai, weil C. v. Man- 
der Isaac Iilaaszen ihn heisst, d. i. Isaak der Sohn des Claas (Ni- 
colaus). Dieser Swanenburg war Mitglied des Iiathes zu Leyden, 
und wurde zu wiederholten Malen zum Bürgermeister gewählt. 
Er war es im Jahre 1596, und auch noch später; denn auf einem 
von Cornelis Clucli 1605 nach Swanenburgs Carton gemalten Fen- 
ster in der St. Johannishirche zu Gouda liest man: Le Buurgues- 
mestre Schwanenbourg inv. et fig. Leyden. Dieses Fenster ist eine 
Stiftung der Bür ermcister in Delft, und stellt die Aufhebung der 
Belagerung von äeyden dar, mit den angjiinzendexx Dörfern , mit 
Magazinen und Schiffen. Ein anderes grusses Fenster daselbst, 
1601 von C. Iiluch nach Swanenburgfs Zeichnung gemalt, stellt den 
Entsatz von Samaria dar. Im Gerichtssaal und in der Zunfthalle 
der Gerber, so wie in verschiedenen Biirgerhiiuseril zu Leyden 
findet man schöne Malereien von diesem BÜPgOPIDGTSILCF, wie J. 
de Jongh in Het Leven der Suhilders duor C, v. Mander II. 183 
Nota, versichert. Das Tudesjahi- dieses Iiiinstlers ist nicht be- 
kannt. Die drei folgenden Iiiinstlei" sind seine Söhne, die er selbst 
herangchiltlet hat. 
Swßnßnburg, Jal-{Üb ISÜaRSZ; Maler von Leyclen, der ältere Sohn 
des Obigen, genoss den Unterricht seines Vaters, unb begab sich 
dann nach Italien, wo er mehrere Jahre verweilte. Die letztere 
Zeit brachte er in Neapel zu, bis er nach Leyden zurüclikehrte, 
um da sein weiteres Gliiclt zu versuchen. Er hatte den Ruf eines 
tüchtigen Künstlers, scheint aber nach seinen Werlaen wenig be- 
kannt zu seyn. Starb zu Utrecht 1659. 
Swanenburg, E1035, Maler von Leyclen, der zweite Sulin des 
Bürgermeisters Svvauenburg und Schüler desselben, ist nach seinen 
Lebensverhältnissen unbekannt. Der im Artikel des Vaters er- 
wiiluxte Schriftsteller J. de Jungh sagt, dass er im Haag die Kunst 
mit Lob geübt, und viele Verehrer gefunden habe. Sein Todes- 
Jalir kennt man nicht. 
Swanenburg, Vvillcm; Zeichner und Iiupferstecher, wurde nach 
der gewillinlichen Angabe 1581 (sicher früher) zu Leyclen geboren, 
und von Isaak lilaaszen Swaneilhurg unterrichtet, bis er unter 
J. Saenredanfs Leitung sich der Iiupferstecherkunst widmete. Er 
war der jüngste Sohn desselben, und machte sich durch eine grusse 
Anzahl von sauber gestochenen Blättern nach verschiedenen Nlei- 
stern und nach eigenen Zeichnungen bekannt. Willem raclirte 
sehp Schön und ßülme den Gi-abstichel mit Sicherheit, erscheint 
aber in der Zeichnung manierirt, besonders in den Extremitäten 
schier Figuren uncorrekt. Dieser Künstler liess sich in Delft nie- 
der und starb daselbst 1612. 
Die Blätter dieses Künstlers werden geschätzt, besonders die 
guten alten Abdrücke. Die schlechteren sind jene aus einer Samm- 
lung, welche F. de Wit veranstaltete, unter dem 'I'itel: Luxnen 
picturae et delineationis, clivisum in VI. Partes etc. Amst. ex off. 
Fr. de WVit. ful. Diese Sammlung enthält neue Abdrücke von 
Platten von Swanenbnrg, Goltzius, C. de Pass etc. 
1) P. Mauritius nat. Auraciae Pr. Cum. Nass. etc. Moritz 
Prinz von Oranien-Nassnu stehend im Vorgruxide, in der 
Ferne drei Iiriegsscenen, durch eben so viele Platten ge- 
tlruclkt. VV. Swaneixburg sc. ful.
	        
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