Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1811449
Thomas , 
Johann. 
.365 
12) Titian. Im Rande: Il vero ritratto del unico Titiano  
dedicato alla sacra Caesarea Maesta dell' Ongharia   
dal humilissmß e devotisslll" Giovan. Thomaso Pittore dato 
in luce in questa Nuova inventione in Vienua li '50 '1Vlarzo 
l'Anno 1661. Dieses Bildniss ist ausdrucksvoll, sehr sicher 
behandelt, und von kräftiger Wirkung. H. 11 Z. 5 L., 
Pur. 8 Z. 10 L. 
13) Büste eines liriegcrs mit Helm, im Profil nach rechts. Die 
Lanze reicht über die linke Schulter hinaus. Unten steht: 
Pro Deo et Patria. Joannes 'l'homas pinxit 1658. Dieses Blatt 
ist im Maclisverke noch unvollkommen, und verräth die 
Nachahmung des Prinzen Rupert. H. 8 Z. 2 L., Br. 6 Z. 2 L. 
14) Diogenes mit der Leuchte, und drei andere Figuren. Auf 
einer besonderen Platte: Diogenes Philosophus. Quam Sa- 
pieuter agit Sophg hie etc. etc. Suae Fxcellz. Exeellmü et 
Illmv Comiti ac Duo. Dno. Ilelmardo S. R. J. Comiti de 
Weissenwollf etc. Dedicat et oifert Joannes Thomas. H. 10 Z. 
11g L., Br. 6 Z. 10 L.  
Weigel werthet dieses in der Ausführung weniger gelun- 
gene Blatt auf 4 Thl.  
15) Ein Mädchen im Fenster mit dem Lichte, welches sie in 
die Laterne des Diogenes steckt, halbe Figur nach rechts. 
Nach G. Dow's Bild in der k. k. Gallerie zu Wien. Mit 
Dedication an den Kaiser Leopold, und mit 12 Versen, die 
letzten vier, wie folgt. 
Sed modo Joanues Thomas Ypcensis et hujus 
Cultor picturae, sculpsit in aere novo 
Atque serenitatis Leopoldi vultibus oPfert 
Ut faveat plaeidos sternit et ante pedes. 
Vienne Austrie 25. Augusto 1661. 
Dieses Blatt ist etryasunrein _im Korn, aber von einer 
fiir jene Zeit merkwurihgen Wirkung. H. 10 Z. weniger 
1 L. , Br. 15 Z. 
16) Dieselbe Darstellung, im kleineren Formate, und zweifel- 
haft. H. 6 Z. s; L, Br- s Z. 2 L.  
17) Gruppe von drei trinkenden Bauern uzn einen Tisch, der 
eine mit dem Fusse auf dem Stuhl. Links ist ein biirtiger 
Greis und ein Iinabe mit rundem Hute, rechts sieht man 
einige Fässer. Oben links: boot pinxit. J. Thomas sc. 1064- 
Dieses schöne Blatt ist nach Andreas Both gefrrtiget und 
äusserst selten. Graf Laborde kannte es nicht. H. 9 Z. 1 L. 
Br. 12 Z. 5 L. 
ThOmaS, Johann, Landschaftsmaler von Frankfurt am Main, 
machte seine Studien in Italien, und hatte um 1825 in Rom den, 
Ruf eines tüchtigen Meisters. In seinen landschaftlichen Darstel- 
lungen herrscht grosse Naturtreue, und dann sind sie auch mit 
Sorgfalt vollendet. 
Er ist wahrscheinlich jener Maler und Mudellirer, welcher 
im Iiunstblatt 1854 ein wackerer, in Rum gebildeter Künstler ge. 
nannt wird. Er modellirtc damals für das Museum in Frankfurt 
dendSchild des Achilles, der als Wandzicrde desselben angefertigct 
wur e. 
Thomas, Jßhll, Bildhauer zu London, eingr derjiingeren daselbst 
lebenden Künstler, ist durch nxehrere schone Bxldwerke bekannt, 
die grosses Talent ven-athen. Im Jahre 1340 sah man von ihm
        

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