Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1811382
Thomann , 
Hiero. 
Thomann , 
Jak. 
Ernst. 
359 
nein, ist nur als Dilettant zu betrachten. Er hinterliess sehr schöne 
Federzeichnungcn. Starb alsßlathsherr in Augsburg um 1766. 
Thomann von Hagelstem, Hieronymus, Architekt von Augg. 
burg, war anfangs Maurergeselle, bildete sich aber dann unter 
Leitung von Elias Holl zum geschickten Baumeister. Er war beim 
Baue des Rathhauses in Augsburg thätig. Starb um 1050. 
Thomann von Hagelstem, Ernst Philipp, Mager und Kupfer- 
stecher, geb. zu Augsburg 1657, machte seine Studien in Italien, 
und erwarb sich den Ruf eines der bessten Künstler seiner Zeit. 
In den Iiirchen von Augsburg sind Altarbilder von ihm, worun- 
ter Christus mit den Kindlein in der heil. Kreuzkirche zu nennen 
ist. Auch Bildnisse malte er. E. C. Heiss stach jenes des Patri- 
ziers David von Statten, L. Vogel ein solches des J. F. Hcrwart 
und des Narcissus Banner. Auch die Blätter der Funeralien der 
Gräfin Doruthea zu Egg und ihres Sohnes Eriedrieh Julius sollen 
nach seinen Zeichnungen in schwarzer Manier gestochen seyn. 
In der späteren Zeit seines Lebens befasste er sich mit der 
schwarzen Manier, und hatte hierin in Augsburg nur Einen Vor- 
giinger. Starb 1627. 
.G. Hilian stach 1775 sein Bildniss. 
i) N. Narcissus Banner Ephorus Alum. Colleg. Aug. Evan. E. 
P. Tllünlßnll ab Hagelstein Pinxit et eluburavit in aere. Un- 
ten auf einer eigenen Platte: Nobilissinio Dno. Joh. Tho- 
mae Raunero a Miringen etc. OlTert E. P. T. ab H. Oval fol. 
2) Einige Thier- und Jagdstiicke. Solche Blätter werden dem 
Iiiinstler von Stetten (achter Brief) beigelegt, wir fanden 
aber keines derselben näher bezeichnet. 
Im neunten Brief legt Stetten auch dem Tobias Heinrich 
Thoinann von Hagclstein Thierstiielie in schwarzer Ma- 
nier bei. 
Thomann von Hagelstein. Georg Gottlieb, Maler, ein Sohn des 
Obigcn, liess sich in Stockiiolm nieder. Seine Lebensverhältnisse 
sind unbekannt. 
Thomann von Hagelstem, Jakob Ernst, Maler, geboren zu 
Lindau 1588, stand bei Malern in Constanz und Kempten in der 
Lehre, und hatte schon als Jiinglin von 17 Jahren den Ruf eines 
geschickten Künstlers. Später begziln er sich nach Italien, wo er 
mit Pinas, Lastman und Elzheimer die Studien theilte. Die Ma- 
 nier des letzteren wusste er bis zur Täuschung nachzuahmen. In 
Rom, Neapel und Genua waren einst viele Bilder von ihm, da der 
Künstler 15 Jahre in Italien verlebte. Sie bestehen in historischen 
Darstellungen und in Landschaften mit verschiedener Stalfaiuge, 
von grosser Naturwahrheit und fleissig vollendet. Nach Elzhei- 
mefs Tod kehrte er ins Vaterland zurück, und liess sich in Augs- 
burg nieder. In der St. Ulrichskirchq daselbst ist eine Aufersteh- 
ung Christi_v0n seiner Hand. Ausserdem finden wir nur ein 
Bild erwähnt, welches eine Dame vorstellt, die unter einem Baume 
speist, und in der Ferne eine Stadt zeigt, aus welcher Leute her- 
ausströmen. Dieses Gemälde besass 180g der AssessorSchmidt zu 
Kiel. Brulliot (Dict. desmonogr. III. 585) nennt eine Landschaft 
mit mythologischen Figuren aus dem Cabinete des Kaufmann Hein- 
lein in Nürnberg: bezeichnet: Jacob F. f. An. 1622- Der Buch- 
stabe P. soll Patricius bedeuten. Das: diese Bezeichnung sich auf
        

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