Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1811108
Thibault , 
Elisa  
T hiboust , 
Benoit. 
331 
Unterricht in der Landschaftsmalerei. Einige Gemälde in Oel stam- 
men aus dieser Zeit, sowie ein Theil der Aquarellen. Ueberdiess Ver- 
dankt man ihm ein treHliches Lehrbuch der Perspektive, wovon auch 
zwei deutsche Bearbeitungen erschienen. Es erschien erst nach dem 
1826 erfolgten Tod des Künstlers, unter dem Titel: Applicaiiou de 
ln perspective lineaire aux arts du clessin. Ouvrage pnsthume m15 an 
jour pur Chapuis son eläve. Paris 1827. Eine neuere Ausgabe ist von 
1851. Eine deutsche Bearbeitung ist von A. Reimlel: Anwendung 110! 
Linien-Perspektive auf die zeichnenden Künste. Nürnberg 1855. 54- 
Ülnbault, Ehsa, Malerin, wurde um 1780 zu Paris geboren, und 
in frühen Jahren zur Kunst herangebildet. Sie malte Bildnisse in 
Miniatur, darunter solche von hohen und den höchsten Personen. 
WIehrerc fertigte sie im Auftrage Napuleuns, wie jene des Königs 
und der Königin von Spanien, des Königs von Rum u. s. w. Das 
Portrait des letzteren stach Chatillon 1815 in Kupfer. Eine Künst- 
lerin dieses Namens lebte noch 1848, wahrscheinlich die nnserige. 
Aut der liunstausstellung im Musee National von diesem Jahre 
sah man ein Bildniss in Oel von ihrer Hand. 
(rhlballlt, A- , Formschneinlcr zu Paris, ist durch verschiedene Blät- 
ter bekannt, womit er illustrirte Werke zierte. Solche sind in der 
Ausgabe von Bernardin de St. Pierrds Paul et Virginia welche 
1333 bei Curmer in Paris erschien. 
Tlnbault, Iiupferstecher zu Paris , ist wahrscheinlich von dem obi- 
gen Iiünstler zu unterscheiden. Er lieferte verschiedene Blätter 
iiir illustrirte WVerlae, gewöhnlich im Stahlstich. In GavarcYs Gal- 
leries historiques de Versailles sind mehrere Blätter von ihm, Bü- 
sten und Iiniestüclse berühmter Personen, und auch einige histo- 
rische Darstellungen, wie der Einzug der Franzosen in Bordeaux, 
nach Vinchun, der Einzug des Königs in Diinkirchen, nach van._ 
(ler Meulen, die Gründung rles Observatnriums, nach C. le Brun, 
und die Einnahme von IH-ucadero, nach P. de la Koche, lil. qu. ful- 
Thibault , 
Benoit, 
Thiboust. 
Thibault , 
auch Thibaut. 
Thibaut , 
Jean 
Thomas , 
Thibault. 
T11. 
Thiboust, BGIIOIE, Kupferstecher, geboren zu Chartres um 1660, 
nahm den C. Mellan zum Vorbilde, arbeitete aber nicht mit der 
Leichtigkeit desselben. Er liess sich in Rom nieder, und stach 
da verschiedene Blätter nach italienischen Meistern, worunter die 
Kreuzigung des heil. Petrus alle tre Fontane zu seinen Hauptwer- 
ken gehört. Aufeinigen nennt sich der Künstler Thibault. Sein T0- 
desjahr ist unbekannt. Wenn Basan ihn 1719 geboren werden lässt, 
möchte man dieses Jahr eher für das letzte des Meisters halten- 
1) Johannes Baptista Cuceinus. B. Thiboust sc., in]. 
2) Maria mit dem Iiinde auf Wolken, unten St. Ignaz von 
Loyula und Franciscus Xaverius. Nach Ciro Ferri, gr. fol. 
5) Christus am lireuze, mit Johannes und Magdalena, nach 
S. Gaetanzfs Bild in der Valicella zu Rom , fol. 
A) Die Geisslung Christi, nach G. Ferri, 3, 
5) Die Iirexiztragung, nach demselben, 8. 
iO) Christus am lireuze, nach demselben, 3. 
        

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