Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1811031
324 
Theopropos. 
Thärasse. 
dem Goldschmied und Juwelier, dem Architekten, dem Calligrch 
pheu, dem Orgelbeuer u. a. ein Lehrbuch in die Hand, und be_ 
geisterte sie zur wurdigen Aussehmiicl-iung der dem l-lerrn geweih- 
tun 'l'empel. Die _gesa1nmte Kunst regelte er zum Dienste der RQ_ 
ligion, der-sie, wlc er behauptet, von Gott ausgehe. Die Wände 
der Basililien sollten zur Erhebung des Gemiithes heilige Bildm- 
und andere religiöse Darstellungen zieren, und auch die Felb 
ster iiu Farbenschmueke ein Gleiches durch die zeichnende Kunst 
vor den Blick des Andäehtigen bringen. Er macht dabei auf Vßp- 
sebißdßnü Länder aufmerksam, und namentlich auf die avfenestra- 
rum pretiosa varietase in Frankreich. Das zweite Buch hilntlelt 
besonders von der Färbung der Gläser. Das farbige Glas war ge- 
wviihnlichcs Hiittenglas ohne Üeberfang, und dieeinzigc Glasma_ 
lerfhrbe Schwarzloth. Mit Theophilus beginnt die erste_ Periode 
des Glasmalens. Dann lehrte er auch die liunst in Mosaik Bilder 
zu fertigen, und gab die Mittel an, in Wasserfarben auf die 
Wand, auf Holz und auf Pepgament zu malen. Auch die Mischung 
mit Oel empfiehlt er (Lib. I. 26), sowohl bei Figuren, als bei Thie_ 
ren, Vögeln und Blätter-Werk. Es ist also klar, dass nicht Jan van 
Eyek der eigentliche Erfinder der Oelmalerei ist, sondern nur eines 
besseren Verfahrens derselben, wie wir im Artikel van Eyek's be, 
merkt haben. Das Werk des Theophilus handelt aber nur über (len 
technischen Theil der Kunst, auf die Gesetze der Compositiun 
und der Perspektive geht er nicht ein. 
Wer gegenwärtig das Werk des Tlieephilus zum_ Gegenstande 
seines Studiums macht, findet in der Ausgabe der Diyersaruin 111-- 
tiuin Schedula von Ch. de L'Escalopier genügende Hulfsmittel. 
ThGOPPÜPOS, Bildner aus Aegina, ist durch Pausanias X. g. 2. be_ 
kannt. Dieser Perieget sahvon ihm in Delphi einen chernen Stiel. 
welchen die Iiorkyräer weilxten, wegen ihres glücklichen Fange; 
von Thunfischen. Die Lebenszeit dieses Meisters ist nicht be_ 
kannt; Thiersch Epochen S- 107, welcher ihn Theopompus nennt 
glaubt aber, er müsse vor dem 01. 80 durch die Athener herbei: 
geführten Fall von Aegina gelebt haben. 
Theotocopuli  
s. Teuscopoli. 
ThCÜXOtOS; Verfertiger altgriechischer Vasen, dessen Lebenszeit 
unbekannt ist. Im Cabinet Durand (Beschrieben von M. Camp 
panari) ist eine Schale von trelflicher Arbeit, geziert mit Bildern 
in schwarzer Farbe, mit weisseil und violeten Details! von ihm gß 
fertiget. Sie wurde in Volci aufgefunden. Man liest darauf in 
alten Charakteren: GEOXOTOZ MEPOEZE. Die Bildung der 
Schrift s. Raoul-Ilochette, Lettre ä M. Schorn, ed. 2. p. 60. 
Ther, Garl, Zeichner; lebte zu Anfapg des 19. Jahrhunderts in 
Prag. VV. Berger stach 17804 nach seiner Zeichnung das Schluss 
Ilohenclbe. 
Ther , 
auch Thcer. 
ThÖPaSSC, Bildhauer zu Paris, ist durch mehrere schöne Werke b  
    e 
kamn. Im Jahre 1857 fand seme Statfle der Cydxppe m Marmor 
rossen Beifall. S ätcr fuhrte er für dxe Kirche St. Madelanxe die 
5  P   
{Statue des hell. Gregor aus, und_be1 der Agsstellung 1m Musde 
Natlunal 13-18 sah man von ihm emc Statue m Marlnor, welche
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.