Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1810984
Theodotus. 
Theon. 
319 
mälern des Altepthums gehören. Bisher sind nur 23 Solcher Münz- 
gmveure mit Sicherheit bekannt, welche läaoul-läochette l. c. auf- 
zählt. Auf dem Titelblatte gibt er: die Münze des Theodows m 
Abbildung. 
ThCÜdÜtÜS, Maler, ist aus einem Fragmente von Naevius Festus. 
Ed. Lindexnann, p. 29g und 592, bekannt. Da liest man: Theo- 
dotum compella, qui aris compitalibus SCLlEIIS in cella circumtecta 
tegelibus Lares luclentes peni pinxit puhulu. Dieser Theodotus 
war also einer jener geringen Maler, welche bei den zu Ehren 
der Laren alljährlich gefeierten Festen (Compitalien) die an den 
Scheiilewegen in Tabernakeln aufgesLcllten Laren (mit dem Kuh- 
schwanze) bemalte, oder 111 tragbaren Altiiren solche darstellte. 
Wahrscheinlich malte er auch Schilde an Iläusern. 
Dieser Theodotus lebte um 550 in Rom. O. Müller (Hand- 
buch S. 192. 2. stellt ihn mit Fabius Pictor und M. Pacuvius zu- 
sammen, welche Tempel bemalten, und von deren Arbeiten Pli- 
nius sagt: Pustea non est spectata (haee ars) honestis manibus. 
Theokles , 
Theocles. 
Theokosmos , 
Theocosmus; 
ThGOlOH, Etlenne, Maler, geh. in Aizfues-Mortes 1759, machte 
seine Studien in Paris, und wurde Mitg ied der Akademie daselbst. 
Er malte Genrebilder, mythologische Darstellungen und Laud- 
schafien mit Architektur. C. Guttenberg stach nach ihm ein 'rus' 
ses Blatt, unter dem Titel: Invueation ä l'Amour. G. Marclianil 
stach nach ihm: Jupiter und Leda, und Bacchus und Erigone, 
r. fol. 
g Theulon starb zu Paris 1780, als Maler des Königs. 
ThBOmnEStOS, Bildhauer von Sardes, wird von Plinius unter die 
Meister gezählt, welche mit Beifall Statuen von Athleten, Krie- 
gern und Jägern fertigten. Er ist VYQhFSCIIGIIIIlCh auch jener Theom- 
nestos , von welchem Pausanias die Statue des Olympionicus sah, 
uhne die Zeit der Entstehung bcstiinmen zu können. O. Müller, 
Handbuch 15g. 2., setzt seinen Theomnestus in die Zeit der vuln 
Pamphilos gegründeten Schule von Silsyon, um O1. 112. 
Ein zweiter Bildner dieses Namens, der Sohn des Theotimos 
aus Chios, führte mit Dionysius dem Sohne des Astios, ein Grab- 
monument aus, wie aus der Inschrift bei Boeckh, Curp. insc. gr. 
Nr. 2241 erhellct. 
Dann nennt Plinius auch einen Maler Theomnestos, einen 
Zeitgenossen des Apelles, welcher von dem Tyrannen Mnaso be- 
schäftiget wurde. Er bezahlte ihm für jecle einzelne Heroengestalt 
100 lYlineu. 
Theon, Maler von Samos, wird von Quintilian XII. 10. in die Reihe 
jener Maler gesetzt, die vom Zeitalter des Philippus ,bis zu den 
Nachfolgern des Alexander lebten; Theon gegen Ol. 112, Quinti- 
linn sagt, Theun sei in Auflassung von Erscheinungen, Welche die 
Griechen gnavraaia; nannten, vorzüglich geschickt gewesen. Pli- 
nius nennt zvyei solcher Bilder, welche die Wuth des Orestes und 
den Cytherspieler Thamyris vurstellten. Bei ersterem war es das 
bis zum Mutterlnurde gesteigerte liachegeliihl, und bei letzterem 
wahrscheinlich ein übertriebener Akt der Begeisterung. Auch l'e-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.