Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1810836
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Thelott , 
Johann 
Philipp. 
ter, die theils mit seinem Namen, theils mit dem Bilchstnben J_ 
G. T. bezeichnet sind. Er könnte aber mit Juh. Guttlieb Theluu 
verwechselt werden, da sich jene Initialen auch auf dieser: Meisrm. 
beziehen. Es sind indessen beide Meister von keiner so grussen He- 
denmnä, dass es sich der Mühe lohnte, genaue Untersuchungen 
anzuste len. Unser Künstler starb 1775. 
1) Ein Crueifix, nach J. D. Herz, fol. 
2) Die Iireuztragung, nach lYIignard, fol. 
5) Der liindermord, nach Rubens, fol. 
4) Die Marter des heil. Sebastian, nach Dominichino , fol. 
5) Die Tagszeiten, unter den Figuren der Evangelisten Vuy- 
gestellt, nach Baumgiirtner.  
6) Die Jahreszeiten, unter Heiligen dargestellt, nach Baum. 
ärtner. 
1) Sie fünf Sinne, unter den klugen Jungfrauen vorgestellt, 
nach Baumgärtxier. 
8) Herkules und Omphale, nach Cazes, qu. fol. 
9) Die Ilirsehjagil, nach J. C. VVeyerman, gr. qn. fol. 
10) Die Reigerbeitze, nach demselben, gr. qu. tul. 
n) Eine Folge von Landschaften mit Bäumen, nach den radir- 
ten Blättern von A. Waterloo frei cupirt. Bartsch Nr. H5 
bis 118. Mit dem Namen oder J. G. T. se. J. D. Benz 
exc., qu. fol. 
12) Merkwürdige Thiere aller Art aus der Menagcrie von Schön- 
brunn, in guten malerischen Zusammenstellungen, zum Thei] 
 mit Umgebungen des Pflanzen- und Thiergartexls, I2 gute 
Blätter nach Sal. Kleiner. Thelott et Probst sc. qu. fol. 
Thelott, Johann Phlhpp, Goldschmied, arbeitete um 1661 zu 
Augsburg. Er scheint auch in Kupfer gestochen zu_ heben. Seinen 
Namen trägt ein Bildniss des Theologen G. _Wemnch, und das 
Titelblatt zum wdeutschen Adler, d. i. sämrbnthcher deutscher 11a; 
ser Lebenß Frankfurt 1666. 8. Auch das Bnldniss des Arztes Thu- 
xnas Bartulinus, nach C. van Mander, hat den Nanxen: J. P. The- 
lott sc. Hafniae. Der Stecher lebte damals zu Copenhagen. Auch 
ein Bildniss des berühmten Arztes Patin fmdet sich von einem J0h_ 
Philipp Thelott. 
Thßlütli, 1011211111 Phlllpp, Kupferstecher, geh. zu Augsburg 1714, 
wurde an der Akademie daselbst zum Künstler herangehildet. Er 
arbeitete an den Copien nach den grossen Stichen mit Chinesi- 
schen Schlachten und Feierlichkeiten, welche nach den Gemälden 
von Attiret u. a. in Paris erschienen. Diese Copien erschienen im 
Verlage der genannten Akademie, wie Fnssly angibt. Sie müssen 
demnach von jenen von Helman unterschieden werden. Die Augs- 
burgerVCopien erschienen nach 1770. 
ThOIOII, fJOllünIl Phlllpp, Kupferstecher von Augsburg, maclne 
um 1790 in Paris seine Studien, und führte daselhst auch etliche 
Blätter aus. Jene nach Zeichnungen von C. W. White sind gg. 
ützt und erschienen colorirt, sind aber längst vergessen. Später liess 
sich der Künstler in Düsseldorf nieder. Zu seinen Hauptwerkcn 
gehören folgende Blätter: 
1) Vincentius Steinmaycr, Büste, 1-11. [L 
2) Das Testament des Eudamidas, Poussin pinx. Thelott, Düs- 
scldurf sculp. qu. 8. 
        

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