Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1810789
Theerlauscln. 
Theill , 
Johann 
Gottfried 
Benedikt. 
299 
3) Mater Dolorosa, nach C. Dulce's Gemälde 
k. k. Medailleurs v. Böhm in Wien, fu]. 
g) Die badende Italienerin, nach Riedel, ful. 
im Besitze 
des 
Thcerbusch , 
Therbusch. 
Theil , 
Theill. 
Theller. Friedrxch, Bildhauer von Ebermannstamlt, war Schüler 
von Martin Mutschelle in Bamberg, und liess sich dann in seinem 
Geburtsorte nieder, wo er verschiedene Bildwerke ausführte. Von 
ihm ist das Grabmahl des Fürstbischofs Adam Friedrich von Seins- 
heim in Bamberg. Starb um 1850. 
Thciler, Iiunstliebhaber in Neisse, belaleidete um 1820 die Stelle 
eines Justitiar. Er malte" Landschaften, welche sowohl in der An- 
ordnung als in-der Ausfuhrung Lob verdienen. 
Theilingen , 
Teylingen. 
Thßill, Johann Benedikt, Maler, wahrscheinlich der Vater des 
folgenden Künstlers, starb zu Dresden 1763 im M. Jahre. 
Theill, Johann Gottfried Benedikt, Decofatignsmaler, gebe- 
ren zu Dresden 1745, begann seine Studien an der Akademie in 
Bayreuth, und setzte dieselben zu Dresden unter Leitung des 
Hoftheatermalers Müller fort. Im Jahre 1779 begab er sich nach 
Italien, um sich in der Decorationslnalerei weiter auszubilden, 
wobei er auch die YVerke der italienischen Architektur zu Rathe 
zog und landschaftliche Studien machte. In Bologna ernannte 
ihn die Akademie zum Professur honorarius, was indessen gerade 
kein Beweis seiner grossen Tüchtigkeit ist; denn Theill huldigte 
in der Architektur dem schlechten Gesclnnaclte seiner Zeit, und 
blieb in der Zeichnung stets manierirt. Dennoch fanden seine 
architektonischen Entwürfe grossen Beifall, und die Decorationen, 
welche er malte, äalten für das Schönste, was man bis dahin in 
Dresden gesehen iatte. Nach seiner 1781 erfolgten Rückkehr aus 
Italien wurde er Hoftheatermaler, und dann auch Professor an der 
churfiirstlichen Akademie zu Dresden. Später besuchte er noch 
zweimal Italien, wo er jetzt mehrere Zeichnungen ausfiihrte, die in 
Landschaften und architektonischen Ansichten bestehen, theils ge- 
tuscht, theils in Aquarell behandelt. An diesen Zeichnungen fand 
der Churfürst grosses Wohlgefallen; er erwarb mehrere italienische 
Ansichten, und liess dann durch diesen Künstler auch eine Anzahl 
von Gegenden um Dresden und Pillnitz perspektivisch aufneh- 
men. Andere Zeichnungen besass der Graf Marcolini, und auch 
in xneheren Sammlungen waren solche zu finden. Die Oelge- 
milde dieses Meisters sind selten, und auch nur als gewöhnli- 
che Dilettantenarbeiten zu betrachten. Zu seinen Hauptwerken 
gehören die Deckenbilder der Iireuzkapelle in der katholischen 
liirvllß, WO er frostige religiöse Alle orien anbrachte. Diesen Pla- 
tond hatte schon früher Hutin gcinaiit; allein das Gemälde dieses 
Meisters hatte sich abgebröckelt. Zu seinen bessten Werken, wel- 
che er hinterlassen hat, gehören immerhin noch die Zeichnungen, 
deren auf Auktionen vorkommen. Sie stellten meistens Prachtge- 
bäude mit Gärten und Springbrunnen, Kirchen, Stadtthore, Was- 
serleitungen, lluiixcn und Landschaften mit Gebäuden und Figu-
        

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