Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1810761
Johann 
Thalhofcr , 
Baptist. 
Thanncr , 
297 
Illhülhofer: Johann BHPIISI, Maler zu Würzburg, entwickelte 
schon in früher Zeit entschiedenes Talent zur liunst, und da- 
her schickte ihn 1755 der Fürstbischof" Friedrich Carl mit andern 
jungen Künstlern nach Wien. um an der Akademie daselbst seine 
Studien zu vollenden. Der Bischof verwendete diese Künstler zur 
Ausschmiielsung seiner Residenz und der Kirche. Thalhofer und 
sein liunstgenusse A. Högler arbeiteten neben dem Hufmaler Bys 
am Plafond der liirche. Auch in den Zimmern der Residenz sind 
Gemälde von ihnen, wie im sogenannten Spiegelzimmer, in welchem 
sich niedliche und zmn Theil burleske Bilder von den genannten 
Meistern finden. Ueber den Bau des Schlosses und dessen Aus- 
selnniiekung s. ScharulcPs Würzburg und seine Umgebungen S. 191 H". 
Der berühmteste Maler, welcher in dieser Residenz gearbeitet hat, 
ist Tiepolu, der an seiner Stelle erwähnt wird. 
lThalhufer starb 1777 in Würzburg als fürstbischöflicher Hof- 
nia er. 
r-lihanerv JQhaÜU; Zeichner, arbeitete zu Anfang des 17. Jahr- 
hunderts in Frankfurt am Main. Seinen Namen trägt ein radir- 
tes Titelblatt der Werke des Ulysses Aldrovandini, (lie in der e- 
nannten Stadt erschienen, fol. Man liest darauf: Joh. 'l'hal?er 
1601. Vielleicht hat Thallcr dieses Blatt auch geätzt. 
Thüllef, s. auch Thaler. 
Thallus, P. Gornelius, Architekt aus der römischen Kaiserzeit, 
kommt in einer Inschrift bei Gruler 99. 9., und bei Bracci, I. 
265 vor. _Diese Iuschrifl: bezieht sich aber zunächst auf seinen 
gleichnamigen Sohn, der Magister Quinquennalis genannt wird. 
TllümElSCh, Andreas, Bildhauer. war in Tyrol tliiitig. Er fertigte 
1634 für die Gruft in Stmns die Statuen von Holz, welche die Fürs- 
ten und Prinzen vorstellen, welche daselbst ihr Begräbniss fanden. 
Thamassin, s. Thomassin. 
ThümyPOS,Edclstcinschneicler, ist durch eine Gemme bekannt, wel- 
che die Sphinx vorstellt, an welcher die Flügel besonders schön 
ausgearbeitet sind, und grösser als sie dieses Ungeheuer auf Gem- 
meu von Tryphon, Solon u. a. hat. In Zeichnung und Stellung 
der Figur kommt er aber anderen Edelsteinsehneiclern nicht gleich. 
Dieser Carneul befindet sich im k. k. Antiken-Cabinet zu Wien, 
und trägt den Namen: OAMTPOI Bracci II. tah. 113., Stosch 
Nr. 160. Den Meister hält man für einen Schüler oder Zeitge- 
nossen des Dioscurides. Auch im Cabinet zu St. Petessburg 1st 
eine Geinme mit dem Namen des Thamyros, welcher aber von ei- 
nem neueren Meister angenommen wurde. Dieser Stein stellt einen 
zu Pferde steigenden Helden dar. Stosch, p. 95, 95. 
Tham rusn L. Manlms  In, heisst in einer Inschrift (Gruter 
64g; Stosch, Gemm. tab. 69, p. Q2) ein römischer Vascularius, d. h. 
Verfertiger von Vasen, wahrscheinlich in Metall. 
Thaner, s. Thanner. 
Thimner, 13., Zeichner, afbeitetc um 1775 in. Kempten.  vcrfur- 
tigte die Zeichnungen zu J. Zorn? lcuucs plantnrum mcdxciluulixxrxx. 
Nurimbcrgac 1779 FT- ß- 
        

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