Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1810623
Teuffcl. 
Teunissen , 
Cornelis. 
283 
starb 1564. Georg lebte um 1530 als Seidensticker in Leipzig. 
Der Bildhauer Nicolaus war um 1620 in Nürnberg thätig. Er 
ist durch sein Bilduiss bekannt. welches in dem genannten Jahre 
ulme Namen des Stechers erschien. 10. Wcnzel T euffßl lebte 
um 1746 als Maler und StaFHx-er in Prag. 
TeuH-el; s. den obigen Artikel. 
s. Teucer. 
arbeitete 
Teule, Jülrwb, Maler und Zeichner von Castel-Naudary, 
um 1750 in Paris. 
1 . . 
16110155811, COPHGlIS, Maler, Formschneider und Kupferstecher, 
wird auch Cornelis Antoinszevund Antoniszoon genannt, d. h. Cor. 
Sohn des Antonius. Dieselbe Bedeutung hat auch Teunissen oder 
Teunisse, was im Volksdialekt Sohn des Tennis (Antonius) bedeu- 
tet. Den letzteren hält Sotzmann (Ueber des Anton von 'Worms 
Abbildung von Cöln 1551. Cöln 131g, S. 53) für den Formschnei- 
der Anton von Worms, welcher in Cöln arbeitete, unser Cornelis 
dürfte aber in Amsterdam seine Kunst geübt haben, da er die 
Ansicht dieser Stadt gemalt hatte, und mehrere Formschnitte daselbst 
von ihm erschienen. In der liunstknmrner zu Amsterdam ist ein 
Gemälde, welches Amsterdam vorstellt, wie es 1556 aussah, von 
Houbracken I. 25 dem Iiornelis Antonisze von Amsterdam zuge- 
schrieben, welchen wir mit unserm Teunisseu fiir Eine Person hal- 
ten. Auch ein grosses Formschnittwerk erwähnen wir unten, wel- 
ches die Ansicht dieser Stadt gibt, und das Zeichen trägt, wel- 
ches auf' Cor. Teuuissen erklärt wird. Dieses Monogramm (Brulliot 
II. 251g) kommt auf mehreren Holzschnitten vor. und besteht aus 
den Buchstaben C. T., zwischen welchen das Zeichen des heiLAn- 
tonius angebracht ist. Dieses Zeichen nahmen einige wahrschein- 
lich für die alte Form des Buchstaben A., und somit lesen wir 
bei Fiissly (Lexicon, unter Franz Floris) und bei Heller (Gesch. 
d. Holzsch. S. 170), dass auf einem Blatte in Helldunkel nach F. 
Floris, welches das Urtheil Salomons (das Abendmahl?) vorstellt, 
die Buchstaben C. A. T. stehen. Aus dem Namen C. Teunissen 
scheinen dann Orlandi, Gandellini, lYlarolles, Christ und Florent 
le Coxnte die falsche Lesart Hevissen und Hemsen gebildet zu 
haben, so dass zuweilen der Künstler auch unter diesem Namen er 
scheint. Marolles ging noch weiter. Er besass, wie Heinecke he- 
merkt, ein Blatt (Nr.  auf welchem das deutsche Wort wliennt- 
nissa stand. Daraus tabricirte er einen Heunissen oder HeriS- 
sen. Cornelis Teunissen bekleidete von 1544  1550 in Amster- 
dam die Stelle eines Schöffen. Im Jahre 1548 War er auch Mil- 
glied des Rathes. l 
Holzschnitte mit dem Zeichen dieses Meisters. 
1) Johannes Bex Portugalic: Arabie: Persie: Indie. Er reitet 
nach links. Unten das Zeichen, und im Rande: lmpfimc 
er! Anuers par moy Siluestre de Paris Taillieur du Figurcs. 
2) Das Abendmahl des Herrn. Links unten das Zeichen. In 
zwei Blättern. H. 11 Z. 6 L., Br. 29 Z. 20 L. Bausch 
IX. p- 152 Nr. 1. 
I. Abdrücke von einer Platte. 
II. Helldunkcl von zwei Platten. 
5) Mutius Scaevula, wie er die Hand über das Feuer hält
        

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