Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1810568
Tätar , 
Bapt. 
Jean 
Tettelhach , 
G0 llfr. 
Benjamin. 
277 
Tätar, Jean ßaptlSt, Iiupferstecher von Elven in Holland, ein 
jetzt lebender liiinstler. Es finden sich Portraite und landschaft- 
liche Darstellungen von ihm, mehrere in Almanachen und in an- 
deren VVerläeu der schönen Litteratur.  
i) J. Nieuwenhuyzexl, Stichter der Matschappy to nut van't 
algemen. J. B. 'l'6tar van Elven sc., gr. fol. 
2) Marinen nach J. C. Schotel u. a. 
TGICBZ, Jacques MüPtiIl,_A1-chitekt von Paris, machte an der Aka- 
demie daselhst seine Studien, und erhielt 1841 den zweiten Preis 
des Instituts. Später besuchte der Künstler Italien. 
Tetelin , 
nennt sich auch Louis Testelin. 
Tetrode oder Tetrodius, Willem Damelsz, Bildhauer von 
Delft, machte seine Studien in Italien, und führte da mehrere 
Werke aus, die ihm einen rühmlichen Namen machten. Nach 
seiner Rückkehr übertrugen ihm die Kirchenmeister der Oude 
Kerk in Delft die Ausführung des prächtigen Hochaltars in Mar. 
mor, welchen er mit Statuen, Pilastern und Zierwerkcn versah, 
was alles so schön befunden wurde. dass sich die berühmtesten 
Dichter und Gelehrten seiner Zeit darüber in Lob ßrgossen, wie 
Hadrian Junius, P. Opmeer, Quicarclyn und C. Musius. Letzte- 
rer nennt ihn einen zweiten Praxiteles, und sagt, man habe nie 
Qtwas Schöneres gesehen als diesen Altar. Prinz Wilhelm I. schützte 
dieses Werk 1566 vor den Bilderstürmern, es ist aber nicht mehr 
vollständig vorhanden. Die Statuen der zwölf Apostel erhielt ein 
Grat" von Schwarzenhurg, und später sollen sie in einer Kirche 
zu Strassburg aufgestellt worden seyn. Die Zeit der Versendung 
derselben nach Deutschland ist nicht bekannt, H. van Bleiswyk 
findet es aber in seiner Beschreibung von Delft wahrscheinlich, 
dass sie erst einige Jahre nach dem Bilderstunne entfernt wurden. 
Ueber andere Bildwerke scheinen die unten erwähnten Stiche von 
Tetterdil oder Tettesdet Auskunft zu geben, worauf wir verwei- 
sen. Das Todesjahr dieses Meisters ist unbekannt. Sicher über- 
lebte er die genannte Eyoche einige Jahre. Es findet sich näm- 
lich ein Blatt, mit Venus und Amor, belauscht von einem Faun, 
welcher in der Linken einen Baumast hält, bezeichnet: Gul. Te- 
trodius Delünus Batavus Seulptor Colonia formuils Petri Conradi 
Cqlot 1574. Aug. 24. , gr. qu. fol. Ein zweites Blatt stellt Venus, 
Jupiter und Merkur dar, gr. qu. fol. 
Der Stecher beider Blätter ist nicht auf allen Abdrücken an- 
gegeben. Er hcisst Tetterdill, oder G. Tettesdet. S. beide Ar- 
Illißl. Unter Tettesdet ist noch ein drittes Blatt angegeben. Viel- 
leicht ist auch der an seiner Stelle erwähnte Wilhelm Telrho mit 
Tetrudius in Verbindung zu bringen, so dass der Stecher J. de 
Gheyn allenfalls Tetrho habe schreiben wollen. 
Tetrodius  
s. Tetrode. 
Tettelbach, Gottfned Benjamln, Edelsteinschneider, geb. zu 
Friedrivhßtadt Dresden 1750, stand sechs Jahre beim Hofsteixu- 
schneider Kitt in der Lehre, hatte aber nur im Mechanischen 
Ucbung ßrläflgt, Ohne höheren Unterricht in der Kunst zu erhal- 
ten. Er fertlgte Grottesken, und nach Watteau's Vorbildern Schä- 
ferfi m-en im Flachrclief, womit damals Uhrengehäuse, Dosen, 
Slociknöpfc u. s. w. geziert wurden. Nach erstandener Lehrzeit
        

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