Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1810483
Tcsta , 
Pietro. 
Testa , 
Giov. 
Cesare- 
269 
Im oberen Theile erscheint die Sonne im Zeichen desSchü- 
tzen. Der Zu des Bacchus geht nach rechts. Ohne Zei- 
chen und Illßälrlfl. II. 13 Z., Br. 26 Z. 
Die mit der Feder und in Tusch ausgeführte Zeichnung 
besass R. Weigel. Iiunstkatalog, Nr. 1072. 
Die Copie von Wolfgang ist von der Gegenseite; der Zug 
geht nach links. 
39) Der Winter oder Allegorie auf die Nacht. Die Sonne senkt 
links sich ins Meer und der Mond nimmt ihre Stelle ein. 
Die Gottheiten der Regenwolken trinken mit Gierde das 
Wasser der Flüsse, und zwei Männer wärmen sich am Feuer. 
Rechts entreisst sich die Tugend mit Hülle der Zeit den Hän- 
den des Neides, um die lirone der Unsterblichkeit zu win- 
den. Rechts unten: Petrus Teste Pinxit et sculpsit 1651. 
H. 18 Z. 3 L., Br. 26 Z. 
G. A. Wolfgang hat dieses Blatt von der Gegenseite co- 
pirt, die Sonne rechts. 
Anhang. 
1) Eine heil. Familie in halben Figuren. Die heil. Jungfrau 
ist links, und betet mit gefalteten Händen das Jesuskind 
an, welches auf einem Kissen sitzt und von Engeln umge- 
ben ist. Rechts steht Joseph, und oben in der Mitte er- 
scheint in einer Glorie der heil. Geist. Zwei Engel halten 
das Kreuz. Ohne Namen und Zeichen. Dieses Blatt er- 
gähnt grulliot im B. v. Arctirfscheu Cataloge. H. 6 Z. 5L., 
r. 5 . 
2) Die Anbetung der Könige. Eine solche Darstellung wird im 
Cataloge der Sammlung des liunsthändlers F. Stöckel (Wien, 
Artaria 1853) als ein dem Bartsch unbekanntes Blatt ge- 
nannt, aber nicht näher beschrieben. 
3) Der heil. Petrus aus dem Gefängnisse befreit, rechts unten 
bezeichnet: Pietro Testa lnu. et fece. Oben rund. H. 11 Z. 
6 L., Br. 7 Z. Ö L. 
Dieses Blatt trägt mit Unrecht den Namen Testa's, wor- 
auf schon Bartsch l. c. 229 aufmerksam macht. Er glaubt, 
dass sich der unbekannte, mittelmässige Stecher, einer Zeich- 
nung Testa's bedient habe. Doch auch dieses scheint nicht 
der Fall zu seyn, denn es finden sich spätere Abdrücke, 
welche unten rechts, wie folgt bezeichnet sind: Hieronimus 
Pedrignanus inventur et F., links: Giacomo Bossi exc. 
lt) Der Raub der Proserpina. P. Testa inv. et fecit. Eine sol- 
che Darstellung wird im Cataloge der Sammlung des Gra- 
fen Renesse-Breidbach als Arbeit Testa's angegeben, wovon 
 Bartsch- keine Kunde habe, ist aber von G. G. Testa. 
5) Kleine Landschaft mit einem Wald. Höchst seltenes Blatt, 
welches im Cataloge des Grafen Benesse-Breidbach als eine 
dem Bartsch unbekannte Radirung Testa's erklärt wird. 12. 
38113, Glovanm CBSBPG, Maler und Radirer, der Bruder oder 
Neffe Pietro's, ist durch mehrere Blättey bekannt, welche in der 
Weise desselben ausgeführt sind. Eiqlge radirte er nach Com- 
positionen des P. Testa. Er brachte selp Leben nur auf wenige 
Jahre, und starb 1655, wie Pascoli vemchert.
        

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