Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1810394
260 
T essier , 
Louis- 
Tessin , 
Nicod. 
Graf von. 
Geschlechts und die Zierde ihres Vaterlandes gewesen seyen. Sie 
standen mit den berühmtesten Gelehrten und ichtern in Verhin_ 
Jung. Huoft,_Vuondel, Barleus, Huygens legen ein riihmliches 
Zeugniss von Ihnen ab. H. Goltzius hat ihre ildnisse gezeichnet, 
welche sich in der Sammlung von J. de Vos zu Amsterdam be_ 
finden. Beide sind gestochen, nebst Facsimile der Handschrift 
Auch das Bildniss des Ruemer ist durch den Stich bekannt. 
Anna heirathete in Dortrecht den Mr. Dominicus Booth van 
Wezel, und bildete da die Margeretha Godewijck zur Künstlerin 
heran. Als Wittwe liess sie sich mit ihren Söhnen in Leyden nie- 
der und starb daselbst 1651 im 67. Jahre. 
Maria lebte mit ihrem Gatten Allard van Iirombalg in A111- 
maar, und starb daselbst 1649 im 55. Jahre.  
TßSSlBr, LOUIS, Zeichner und Blumenmaler, wurde 1716 0der1724 
geboren, und brachte es in Paris zum Hufe. Er hatte den Titel e; 
nes Peintre du Roi pour les fleurs. Folgende Werke wurden nach 
seinen Zeichnungen gestochen: 
Livre de principes de fleurs, dediö aux Dames, dess. par [h 
Tessier ä Paris. Chevillet sc. Nr. 1 -50. Schöne Blätter, kl. fuL 
Livre de Fleurs, dass. (Yapres nature etc. youx- servir de prin- 
cipes daus ce genre. Avril Painä sculp. fol. 
Livre de Fleurs, dedid ä Mr. Buffon. 6 Blätter, gest. von 
Dcmarteau sen., ful. 
Tessier, Jean, Maler, war in der zweiten Hälfte des_18. Jahn 
hunderts in Amiens thätig. L. Guyot stach 1786 eines seiner Preis- 
bihler, eine Scene heldenmiithiger Aufopferung.  
TCSSiÜTy Hipgßlyte, Maler zu Paris, ein jetzt lebender Iiünsh 
lcr, ist durc Genrebilpler bekannt. Mehren; seiner Gemälde enb 
halten einzelne Costümfiguren in landschafthcher Umgebung. 
Teßsln, NICOÖGIDIIS, Architekt, geb. zu Stralsund 161g, stammte 
aus einer adeligen Familie, _und trat als Iiriegsbaumeister in k;3_ 
nigliche Dienste. Nach einigen Feldziigen, z_u welchen ihn seine 
Stelle rief, fand er es gerathener als Civilarchitekt eine Anstellunq, 
zu suchen, da er als solcher nicht geringere Ausbildung erlang? 
hatte. Eine Reise nach Italien machte ihn mit den Werken der 
früheren italienischen Schule vertraut, und ei- hielt fortan an dem 
besseren Style der Architektur fest, namentlich an_ jenemfles lgh 
Jahrhunderts, so dass sich seine Ifauten im Vergleiche mit; jenen 
seiner späteren Nachfolger auszeichnen.  Irn Jahre 1045 wurde 
er Ilufarchitekt und von der Königin Christine mit Ehren üben 
häuft. Seine früheren Werke sind in Nykoeping zu suchen. Sp5_ 
ter baute er in Stoliholm den Palast de la Gardi und den Slmk_ 
loster. Sein Werk ist auch das Gustavianum in Uysala und die 
Donikirche in Calrnar. Dann fertigte er auch Zeichnungen zu 
Decorationsarbeiten und zu Schaugeriisten. Das Grabmal des Iiö- 
nigs Cai-l Gustav in Stccliholni wurde nach jenem Entwurfe errieh- 
tet. Sandrart scheint ihn theilweise mit dein jiingeren NlCOÖGIIIUQ 
Tessin, seinem Sohne, zu verwechseln, da er Bauten aufzählt. 
welche dem letzteren angehören. Starb zu Stockholm 1648. 
TBSSÜI, NiCOÖBmUS Graf V00, Architekt, geb. zu Nykoeping 
165l4, begaxfn seine Studien unter Leitqng des Vaters, des_ älteren 
Künstlers dxeses Namens, und begab SlCh dann nach Itallexq, um
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.