Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1810336
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T erwesten , 
Tcrzi , 
Gristoforo. 
Haag an, wo bald kein grosses Haus mehr war, das nicht ir- 
gen" ein Denkmal seiner Kunst zierte. Besonderen Beifall fan- 
den seine Bilder _in den Hotels Fagel und van den Boetselaer, 
worin er Hirtenstueke malte. Auch auf dem Ilathhnuse sind grosse 
Plafondsbilder von ihm, deren zwei von J. C. ,Philips für J. de 
Biemefs ßeschryving van s'Gravenhage. Delft 1750, radirt sind' 
{igurenreiche Compositionen mit Architektur. In der JJIIISOHiSIL-xl- 
ltirche ist ein Altarblatt von ihm, welches Christus am Oelberge und 
stellt. Im Museum zu Amsterdam sieht man das Bildniss der Anna 
von England, der Gemahlin Wilhelm IV. Der Iiiinstler besuchte 
vom Haag aus auch noch einmal Berlin, vielleicht nach dem 
Tode des Bruders, da er die von jenem begonnenen Arbeiten 
vollendete. Vielleicht stammen aus dieser Zeit auch die vier Rund- 
bilder mit Iiinderspielen, welche im Gallerie-Saale des Landgpa- 
fen von Cassel sich von ihm finden. Nach seiner Heimkehr wurde 
er Direktor der Akademie im Haag, an welcher er schon friihel. 
als Professor gewirkt hatte. 
Terwesten war ein Künstler von Talent, der in einer hessg- 
ren Zeit Vorzügliches geleistet hätte. Für die seinige befriedigte 
er vollkommen, und Descamps sagt sogar, seine Werke seyen eben 
so viele Muster für die Künstler; man finde darin Geist, richtige 
Zeichnung, ein gutes Colorit und grosse Leichtigkeit der Behanq- 
lung. Auch Mannlich spricht ihm in seinem Cataloge der Ge_ 
mälde-Gallerie in Schleissheim Verdienste zu und sagt, Terwe_ 
sten habe nauf eine fleissige geschmolzene Art eine Menge gru5_ 
ser und kleiner historischen Stücke gemalt, welche man in hol- 
ländischen Sammlungen und Privathäusern antreffen: In der gß 
nannten Gallerie ist vnn ihm eine schlafende Nymphe vom Satyr 
entblösst, ganze Figuren auf Kupfer. Ein zweites Bild stellt den 
Frühling vor, unter Kindern, welche mit Blumen spielen. Ein 
drittes Gemälde enthält eine Allegorie auf die Bliithe des Ilamlels 
und Feldbaues nach errun enem Frieden. Der Künstler starb im 
Haag 175i, nach van G051 in einem Alter von 80 Jahren. Bei 
Descamps ist sein Bildniss. 
TGTWBSIGII, P. , Maler, wahrscheinlich der Solm des obigen Kiinsb 
lers und somit Bruder Augustilfs des Jüngeren, ist als Künstler 
wenig bekannt. Er gab mit dem Maler  Huet folgendes Werk 
heraus: Catalogus uf Naanllyst van schllcleryep mit der zelvel. 
pryzen zedert een langen reeks van jaaren zuo m Holland als Ü!) 
andre plaatzen in hat openbar verkogt. Benevens een verzamß 
lin van lysten van verscheyden nog in wezcn zynde Cüblnetten, 
. catalogus van 't vorstclyk Iiabinet schilderyen van Z. D. H. den 
Prince van Oranve en Nassau etc. Uytgegcven tlunr G. Hoet Qn 
P. Terwesten. öaDeelen, met Registern. In {Gravexlhagc 1772- 80. 
Tertius , 
Franciscus , 
Tcrzo. 
Term, Andrea, Maler, scheint in Brescia gelebt zu haben, Avß 
roldo (Scelte pitture di Brescia. Ihidem 1600) sagt, dass sich in 
S. Faustino ein Bild des heil. Hieronymus von ihm finde. Die 
Lebenszeit bestimmt er nicht. 
Tcrzi, CYISIIOfOTO, Maler von Bologna, war Schüler von A. Mi- 
lani und G. M. Crespi, und nach Pozzi einer der bessten Künst- 
ler seiner Zeit. Er malte ausser einigen Altarbildern meistens halbe 
Figuren und alte Iiöpfe, denen er mit wenigen Zügen Leben
        

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