Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1810234
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Terburg , 
Gerhard. 
las und in einen rothen Pelzrock ekleidetes Frauenzimmer vor. 
stellt, die bekannte Lieblingsgestaqt des Meisters, noch unent- 
schlossen, den ihr vom Feldtrompeter überbrachten Brief anzu- 
nehmen. Am Putztische ist das Kammermädchen beschäftigen 
Eines der Genrebilder stellt das Innere einer Bauernstube dar, 
wo drei Männer am Iiamin sitzen, und ein vierter mit der llrlii- 
tze in der Hand steht  5 F. t) Z., Br. 2 F. 11  Das. 
zweite Bild dieser Art zeigt ebenfalls eine Stube, in welcher ein 
sitzender Knabe den Hund vom Ungeziefer reiniget. (H. 1 F, 
112., Br. 10 Z. 5 L. 
In der Gallerie zu Dresden sind drei Gemälde, welche das 
bekannte blonde niederländische Fräulein im weissen Atlaslaleitle 
zeigen. Einmal steht es vom Bücken gesehen vor dem Himmel- 
bette am Tische. H. 1 F. 4 Z., Br. 11.; Z. Auf dem zweiten 
Gemälde hat sich das Mädchen zur Profilansicht hcrumgedreltt 
und wäscht sich die Hände im Becken, welches die Zofe ihr vor- 
hält. H. 1 F. 4 Z., Br. 1 F. 8 Z. Auf dem dritten Bilde spielt; 
diese Dame am Tische die Laute, und hinter ihr sieht man den 
Musikmeister. Kniestiick. H. 1 F. 5 Z., Br. 1 F. 1 Z. Das vierte 
Gemälde stellt einen jungen Offizier hinter dem Tische vor, wel- 
chem der Trompeter lachend die Aufforderung sich zu ergeben 
bringt. Dem Helden ist im Schrecken die Thonpfeife aus dem 
Munde und das Herz im Goeur-As vor die Füsse gefallen. H_ 
1 F. 3 Z., Br. 6 Z. 
In der Gallerie zu Pommersfelden ist ein schönes Bild, 
welches zwei Offiziere am Tische vorstellt, wie der eine einen 
Brief schreibt, auf welchen der Trompeter wartet. 
In der Gallerie zu Gotha ist ein ausgezeichnetes Gemälde 
mit der bekannten Blondine im gelblichen liamisol, welcher ein 
alter Bote im Schlafzimmer den Brief überreicht hat, während die 
Magd ihre Neugierde offenbaret. Dieses Bild stammt aus der Samm- 
lung des Herzogs von Choiseul. Eine Wiederholung liess le Bmn 
1771 durch A. Romanen stechen. 1822 besass M. de Victor dieses 
Bild. Eine andere Wiederholung besass 1816 General Verdier. 
Die Gallerie in Carlsruhe bewahrt ebenfalls ein trcfflichgs 
Gemälde von Terburg, welches ein Frauenzimmer in Morgenan- 
dacht vorstellt. Sie scheint erst die Wittwentraucr abgelegt zu 
haben, da das Bett noch eine schwarze Spitze ziert. Der Freie;- 
lehnt aber schon die Hand aufihren Arm, und erwartet die miind- 
liche Antwort auf den auf dem Tische liegenden Brief. 
Stiche und Lithograyhien nach Terburg's Gemiilden_ 
Prinz Wilhelm von Oranien zu Pferd, nebst Begleiter, gesh 
von W. Baillie, ful. 
D. Jacob v. d. Burchius, Legat. Belg. Conv. Monaster. G_ 
ter Bnrch pinx. P. Holstyn sc. Oval, kl. fol. 
Adrian Pauw. Eques etc. Terburg pinx. Holsteyn sc. 8. 
Vopiscus Fortunatus Plembius, Prof, PubL Leyd, Gast von 
P. Pnntius. Oval, fol. 
Bildniss eines Gelehrten vordem Tische, auf welchem ein 
Buch und ein Globus steht. Andcrwärts der Astrononi genannt 
Geschabt von W. Baillic, fol. i 
Portrait eines Mannes, nach dem Bilde in der Gallerie zu Co- 
penhngen von A. F. Hunaeus lithograghirt, fol. 
Die Büsten ÖCS illiillfßfä Johannes und des heil. Paulus, in 
schwarzer Manier gestochen von G. A. Wolfgang 1070. Der hin. 
lvr wird Snrbilrg genannt, fnl, 
Der 'l'i_ul der (Ilcolmtrn. gest. VCm Wille, fnl.
        

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