Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1810187
Terasson , 
Terburg , 
Gerhard. 
TGIQSSOII; H-p Iiupferstechcr, arbeitete um 1714 in London. Es 
finden sich Landschaften und Prospekte von seiner Hand. Sol- 
che sind im Thaatre de la Grand-Bretain, fol.  
Terbaud , M. A. Iiupferstecher, arbeitete um 1775- 
1) Les dan ers de la mer, nach J. Vernet, qu. fol. 
Es giEt Abdrücke vor der Schritt. 
2) L'Orage impetueux, nach demselben, qu. fol. 
Terbruggen , Heinrich, Maler, wird von Sandrart und de Bie 
Verhruggen genannt. Sie _nenne_r_i Utrecht als] seinen Geburts- 
ort, wohin sein Vater aus Siebenburgen gekommen seyn soll, was , 
alles noch der Bestättigung. bedarf. Er war Schüler von Abra-" 
ham Bloemacrt, und hielt sich zehn Jahre theils in Rom, theils 
in Neapel auf. Tlcozni behauptet, Terbrugfen habe in Italien 
einige schöne Bilder hinterlassen, rvas _wohl_ 5- aublich ist, wir fin- 
den aber nur angegeben, dass sich in einer der Hauptkirchen 
Neapels ein schönes Gemälde von. ihm befinde. Deseamps sah. 
1755 bei H. van der Streng zu Middelburg ein Gemälde mit le- 
bensgrossen Figuren, welches ein Banket vorstellt. Dieses Bild. 
kannte auch Rubens, und er behauptete bei Betrachtung dessel- 
ben, Trrbruggen sei einer der vorzüglichsten flandrischen Maler. 
Eine ähnliche Darstellung, besass zu Descamps Zeit der Goldar- 
heiter Verbruggen zu DellTt, der in dem Meister einen seiner 
Vorfahren erkennen wollte. Terhruggen starb zu Utrecht 1629 im 
41. Jahre.  
W. de Passe stach nach ihm den heil. Hieronymus, auf dem 
Blntte steht aber irrig H. Terburg. qu. fol. Von T11. Matham, 
haben wir einen Stich, welcher ßmen Musikanten vorstellt, wie 
er mit der Linken das Glas emporhebt: L'homme de bonne hu- 
meur, betitelt, 4. 
Terbeerst, Julxen JOOS de, Maler, geb. zu Brügge um 1806, 
bildete sich unter Navez zum Künstler, und erfreute sich schon 
um 1350 einer ehrenvollen Anerkennung. Er malte historische 
Darstellungen und Genrebilcler_mit technischer Fertigkeit, man 
wollte aber dem Künstler wemg Geschmack zutrauen. In den 
letzteren Jahren haben wir nichts mehr von ihm vernommen. 
Terburg , Gerhard, auch  Ter Borch oder G. T. Borch geschrie- 
ben, Maler, stammte aus einer alten und angesehenen Familie in 
Zwoll, und auch sein Vater (Heinrich?) war ein geschickter Künst- 
ler, der mehrere Jahre in Rom die Malerei übte, aber nach sei- 
nen Werken unbekannt zu seyn scheint. Dieser ertheilte unserm 
Gerhard wahrscheinlich den ersten Unterricht, denn man weiss 
nur, dass ein Anonymus in Harlem sein zweiter Meister war, dem 
er aber wenig verdankt haben dürfte; denn Terburg war zu jener 
Zeit schon ein tüchtiger Künstler, dessen Arbeiten grossen Beifall 
fanden. Hierauf trat er eine Reise nach Deutschland und nach 
Italien an, um in Rom weitere Studien zu machen; allein die rö- 
mische Schule übte keinen Einfluss auf ihn, und er bewahrte fort- 
an seine Eigenthiimlichkeit. Im Jahre 1618 finden wir ihn in Mün- 
ster, wo damals eine grosse Anzahl von Gesandten versammelt 
war, deren er viele nach dem Leben malte, so wie denn 'l'erburg 
selbst mit einem gewissen Glanze auftrat. Zuletzt stellte er die- 
selben in einem einzelnen Gemälde dar, welches unter dem Namen 
des westpliiilisclicii Friedenschlusscs bekannt ist, aber nur die in
        

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