Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1810123
Tlfennant, 
John. 
233 
I. In der angegebenen G-rösse unrl selten. 
II. Von der verkleinerten Platte. Er. 2 Z. 2 L. 
50) Ilrline Frau mit einer Blume, halbe Figur. H. 3 Z. 5 L., 
31'. 2 Z. 
51) Ein gehender Bauer mit einem Fische auf der Schulter, 12. 
52) Landschaft mit einem VVeihe, welches nach rechts V01'I_1 am 
ßaumslamme sitzt. In rler Miüe spricht ein Mann mit ei- 
nem Weihe , und linlis im Grunde liegt ein Dorf auf der 
Anhöhe. lYIiL dem Zeichen des liünstlers, lsl. 4. 
 
Schwarzliunstbliitter.  
Es gibt auch Schwarzkunstblütter mit dem Namen Teniers; 
allein es findet sich liein historischer Nachweis, dass die Schab- 
hunst von ihm geübt wurde. Sie sind mit Verstand und Gefühl, 
durchhin in einer eigenthünlicheil Weise behandelt, und eines 
Teniers würdig. 
53) Bauern in einer Stube. Vorn sitzt ein rauchender Bauer, 
rechts pisst ein solcher und links im Iliutergrunde spielen. 
drei Bauern Karten, während ein anderer raucht. 1m Un- 
terrande steht: Pour chnsser um melancholie, je veux fumer 
toute um vie. Links: Teuiers fecit. R. Weigel (Kunstha- 
talog Nr. 5985) beschreibt ein Exemplar, welches rechts hand- 
schriftlich bezeichnet ist: Voogd Seulpsit Anvers. Dieser 
 Yoogd ist in der Kunstgeschichte unbehaxmt. H. QZ. äLi. 
Br. 0 Z. 5 L. Sehr selten. _ 
5.1) Ein Weib mit einem Kessel, im Grunde drei Bauern. Ini 
Untermmle Steht in zwei Zeilen: Si föeure proprenxcnt ces 
chuudrons, c'est pour plaire aux bons garqons. Dann liest 
man wie oben: Teniers fecit, fol.  
Dieses Blatt, wie das obige, erwähnt Graf Laborde in 
der Iiistuire de la gravure en maniere noire, p. 257. 
Tennant, JOllTl g IMaler zu London, machte sich durch Genre- 
biltler bekannt, die einen Künstler von Talent verrathen, und 
grosse technische Fertigkeit beurkunden. Seine Werke sind mau- 
nigfaltig und bereits zahlreich. Graf A. llaezynslii rühmt im drit- 
ten Bande seiner Geschichte der neueren deutschen Iiunstvor- 
nehmlich ein Bild, welches Schleiehhiindler vorstellt, welche VVaae 
rcn auf die Iiiiste von Yorlishire bringen, 1855. Ein Gemälde 
von 18112 stellt den lVIeg Merillies vor, mit dem Feuerbrande vor 
der Hohle, in welche Dirk Hatterich sich geflüchtet hatte. Dieses 
Bild zeichnet sich durch den schlagenden LichteiTelat aus. Ein 
anderes Gemälde aus jener Zeit stellt einen alten Förster dar, wie 
er beim Bier am Fenster die Zeitung liest, und an diese Werke 
reihen sich noch mehrere andere, die an Aulfassuxig und Durch- 
führung grosse Beachtung verdienen. Philipps stach 1355 nach 
Ihm! Smugglers repose, qu. fol. i 
Tßnmcl) Maler zu London , begann seine Studien an der Alaaclemie 
der genannten Stadt, und lieferte in kurzer Zeit Proben eines 
glücklichen Taleutes. Ihr widmete sich der Historienmailcrei, aber 
ohne das Genre auszuschließen. Im Jahre 1345 erhielt er mit 
einer allegorischen Darstellung der Rechtspflege den Preis, und 
1846 wurde ihm der Auftru zu 'l'heil, im Wartsanle tlCS neuer. 
Parlaaientshaiuses ein Gemiiäle in lyresko auszuführen.
        

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