Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1809906
Teniers , 
David." 
9,11 
Bauern in der Stube, von denen der eine die Zeitung liest, der 
andere sich am Camine wärmt und raucht. Im Grunde zwei Mgin- 
ner bei der Köchin. D. Teniers Fec. 1675. H. 9;. Z. , Br. t F. 1 Z. 
Eine Bauernstube mit mehreren Männern, welchen ein Weib Ta- 
bak vorschneidet. Im Grunde kommt ein anderes Weib zur Thüre 
herein. D. Teniers 1671. H. 9; Z., Br. 1 F. Eine Bauernstube, 
in welcher die Ma d kupfernes Geschirr reini et. Rechts sind 
Ziegen und Gelliigä, im Grunde wärmt sich die Alte und ein 
Knabe am Camine. H. 1 F. 5 Z., Br. 1 F. 9 Z. Das Vogelschies- 
Sen zu Brüssel auf dem Platze "des Sablonsu 1652, als Erzherzog 
Leopold auf einer vor der Kirche St. Gudula errichteten Bühne 
von der Schützengesellschaft eine Ehren-Armbrust empfing. Un- 
ter der Menge des Volkes sind viele Bildnisse, und U11 Vorgrunde 
steht Teniers selbst mit seiner Familie. David Teniers Fee. A0. 
1652. n. 4 F. 5 z., Br. 1 F. 9 z. Ein Kuhstall, in welchem 
eine Bäuerin die Kuh melkt, und mit dem Hirten spricht, dessen 
Schafe rechts stehen. Im Grunde kommt ein Alter durch die 'l"hüre 
herein. D. Teniers F. H. 2 F. 2 Z., Br. 5 F. I Z. Ein Stall mit 
Ziegen zur Rechten und einem linaben, der_die Flöte bliist. Links 
ist Geflügel und im Grunde kommt ein Weib mit dem liruge zur 
Thiire herein. D. Teniers F. H. 2 F- 2 zw B13 5 F. 1 Z. 
In der Galleric Lichtenstein zu Wien sind mehrere Bil- 
der von Teniers, unter welchen die Versuchung des heil, Anton 
und der Pferdehändler die vorziiglichsten sind. Dann sieht man 
daselbst ein Gemälde, welches eine Gruppe von drei lustigen Bau- 
ern mit einem Lautenspieler vorstellt. J. G. Schwab hat diese: 
Bild gestochen. 
In der Gallerie zu Pommersfelden ist ein Gemälde, wel- 
ches die Gallerie des Erzherzogs Leopold Wilhelm, seines Gön- 
ners vorstellt. Er selbst erscheint als Inspektor der Sammlung 
mit zwei anderen Personen. Dieses Bild ist in dem bei ihm so be- 
wunderten kühlen Ton gemalt, so wie ein zweites Bild, welches 
vorn Raucher, hinten eine Gesellschaft am Kamine vorstellt. Ein 
drittes Gemälde. sehr zart in einer sanften Harmonie, stellt den 
heil. Hieronymus der, und ist mit dem Namen versehen. 
In der Gallcrie zu Braunschweig, ehedem in Salzdah. 
len, werden beiden Teniers mehrere Bilder zugeschrieben: Die 
Barbierstuhe der Allen und Katzen, die junge Dame in der Woh- 
nung der alten Zauberin mit Erscheinungen, ie Gesellschaft im Gar- 
ten, die Erndte, das Schlittschuhlaulen, das Schwcinschlachten, zwei 
Bildnisse eines Greises und einer Matrone, Zecher in der Schenke, 
die Plünderung eines Dorfes. Landschaft mit Vieh, die vier Jah- 
reszeiten, zwei grosse Landschaften. 
In der Gallerie zu Cassel war das Capitalbild des Meisters, 
die Ansicht des Rathhauses und des grossen Platzes in Antwer- 
pen, auf welchem alle Innungen und Bruderschaften in Prozession 
erscheinen. Dieses Bild malte der Künstler 1645 für die Armbrust- 
schützen-Gesellschaft in Antwerpen, und 1750 erstand es der Hof 
in Cassel mit einem Gemälde von Rubens (Mars und Venus) um 
5900 holländische Gulden. Unter Napoleon wurde dieses Gemäl- 
de nach Paris gebracht, später in Malmaison aufgestellt, und 
jetzt ist es in der k. Eremitage zu St. Petersburg. 
In der Sammlung des Consuls Claus zu Leipzig ist ein 
tremiches Gemälde, welches Zigeuner in einer Landschaft vorstellt. 
Die Skizze findet man im Museum zu Madrid- 
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