Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1809882
Teniers , 
David. 
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einfällt. Hinter ihm steht ein altes hasenähnliches Weibchen und 
deutet auf ein schönes Weib mit Habichtsfüssen, welches sich mit 
dem Zaubertrank nähert. Umher sind viele phantastische Gebilde, 
ein scheuslicher und Wüster Trdum, H. 11; Z., Br. 1 F. 4 Z- Bau- 
ern beim Kartenspiele in der Schenke. H. 1 F. 5 Z., Br." i F. 1oZ. 
Zwei Bauern beim Brettspiele und ein Zuschauer. H. 1 F. i Z., 
Br. 1 F. 5 Z. Eine Wachtstube, in welcher die Soldaten ihre 
 Ilarnische und Waffen abgelegt haben, und theilweise schon mit 
dßm Würfelspiel beschäftiget sind. Im Hintergrunde wird St. Pe- 
trus von einem Engel aus dem Gefängniss belreit. H. 2 F., Br. 
2 F. 8-; Z. Ansicht des Dorfes Schevelingen mit einem Theile der 
See, auf welcher Schiffe und Hähne erscheinen. Im Grunde ist 
ein Fischmarkt. H. 5 F., Br. ltF. 5 L. Ein Bauer mit dem liruge 
auf dem Fasse, während sich der neben ihm stehende Bauer die 
Pfeife stopft. Im Hintergrunde sitzen Bauern um den Tisch. H. 
1 F. 6 Z., Br. 1 F. H; Z. Bauern in der Stube, einige dersel- 
ben am Tische beim Würfelspiel. H. 2 F., Br. 2 F. a;  Eine 
holländische Dorfschenke. Zwei wohlgenährte Bauern schmauchen 
ihr Pfeifchen; der hinter ihnen thut ein Gleiches, zwei andere bal- 
gen sich, und die Wirthin bringt Speise zur Thüre herein. Im 
Grunde sitzen mehrere am Tische beim Kartenspiel. H. 1 F. 5 Z., 
Br. 1 F. 95 Z. Eine Hexenscene. Die Alte sitzt vor einem Tische 
und rührt das Elixir, und ein grinzender Vampir sieht ihr dabei 
zu. Im Grunde kniet vor der Esse eine zweite Hexe mit dem Bu- 
che, und dabei reitet ein nacktes Weib auf dem Besen. Ein schwar- 
zes Schwein fährt in die Esse hinein. H. Q Z., Br. 1 F. Die Ver- 
suchung St. Antons. Er kniet vor dem Crucifixe in der Grotte 
umgeben von einenMenge komisch gestalteter Gespenster. H. 2F. 
 Z., Br. 5 F. Eine Stube mit Bauern am Tische, auf welchem 
Schinken, Brod und Bier vorgesetzt sind. Der Fiedler spielt ei- 
nem tanzenden Paar auf. II. 2 F. 2 Z., Br. 5 F. 2 Z. Elias und 
St. Anton in einer Landschaft, jeder mit einem Buche, von L. 
van Uden und Teniers emalt. H. 1 F. 10 Z., Br. 5 F. i; Z. 
In der Gallerie des Museums in Berlin sind vier Bilder 
von Teniers, Eine Kneipe, in welcher ein Paar Bauern Puff spie- 
len, während drei andere zusehen. Im Vorgrunde schreibt der 
Wirth, und die Wirthin bedient am Camin zwei andere Bauern. 
Mit dem Namen. H. 1 F. öi Z., Br- 2  5 z. Die Werkstatt 
eines sehr prosaischen Alchymisten. Er sitzt am Heerde und rührt 
nach dem Recepte eine Mixtur zusammen, umgeben von aller- 
lei buntem Geräthe. Im Grunde sind drei Laboranten. Mit dem 
Namen. H. l F. Bi  Br. 2 F. 2 Z. Auf einem dritten Gemälde 
erscheint der Künstler selbst vor der Thüre seines Landhauses. wie 
er mit grossen Reitstiefeln die Bassgeige spielt, während seine Frau 
und sein Sohn nach Noten singen. Ein Page präsentirt Wein, und 
innerhalb der Hausthüre steht ein Mann im Mantel. Mit dem 
Idonogramm. H. 1 F. 5; Z., Br. i F. 5.1 Zu Das vierte Bild stellt 
die Versuchung des heil. Antonius dar, und wie Iiugler (Besch. 
d. M- S. 251 ) bemerkt, in so abentheuerlicher GrOSSilrtigkeit und 
genialer Tollheit, dass kein anderes Bild dieser Art dem in Rede 
stehenden leichkommt. Der Einsiedler kauert angstvoll in der 
Grotte, und sieht sich mit blödem Entsetzen um. Eine Dame in 
reicher brabantischer Kleidung, unter deren Gewänder eine Vogel- 
kralle hervorschaut, bietet ihm einen Weinrömer, dessen Inhalt 
ihm die alte zweigehörnte Iiupplerin empfiehlt. Die Ecken seines 
Felgenaltares schiessen als fabelhafte Thierlratzen heraus, und al- 
lerhand wüstes Teufelsvolk zerrt ihn an Mantel und Schultern. 
Vorn in der Ecke sitzen ein Paar Bauern mit Iirallenfingern, von 
Naglefs Iiünsiler- Lex. Bd. X VIII. 14
        

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