Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1809412
m2 
Teiczek , 
Martin. 
Teis sier , 
Joh. 
Georg. 
fassender Composition den Richard Löwenherz, wie er die auf ei- 
nem iiberwundenen Seeräuberschiff gefangenen Christen befreit. 
Dieses Gemälde enthält ausgezeichnet schöne Gruppen, und ein- 
zelne Figuren. Im Jahre 1842 malte er eine Iiüstenlandschatt mit 
Arabern, welche gefangene Griechen bewachen, ein Bild von mäa- 
sigem Umfange. 
Von Miinchen aus begab sich der Künstler 1844 wieder nach 
Braunschweig, wo er jetzt das ziemlich grosse Gemälde ausführte. 
welches Kaiser Carl V. vorstellt, wie er nach der Schlacht bei 
Mühlberg 1517 dem Herzog von Alba die Ausgrabung und Ver- 
brennung der Leiche Luther's verweigert. Die Scene geht in der 
Schlusslsirche zu Wittenberg vor, wo die Gruft bereits geöffnet: 
ist, der Kaiser aber die Prufanation Verhindert, indem er sagt: 
Lasst ihn ruhen, ich führe nur Krieg mit den Lebenden. dieser 
Luther steht bereits vor seinem Richter. Daraus ist der Eindruck 
der Figuren zu erklären, welcher sich auf verschiedene Weise mu- 
tivirt. Das Bild hat viele Schönheiten, die Critik wollte es aber 
keineswegs zu den gclungensten Werken des Meisters zählen. 
TBICZBk, Martin, Maler von Prag, erhielt den ersten Unterricht 
an der Kunstschule im Clementinum zu Prag, und gewann da um. 
1802 mehrere Preise. Syäter nahm sich J. Bergler seiner an, un- 
ter dessen Leitung Teiczek in der Malerei grosse Fortschritte 
machte. Es finden sich historische Darstellungen und Landschaf- 
ten von seiner Hand, Bilder, welche mit Beifall belohnt wurden. 
Dieser Künstler wvar noch um 1850 thätig. 
Telnturler; Jean Frederlß, Zeichner und Maler von Runen, 
machte seine Studien an der Kunstschule in Chalons, und erhielt. 
da 180g den Preis im Figurenzeichnen. Später malte er Bildnisse. 
T810, 10911, Maler zu Madrid, reifte unter den Stürmen cles Bür- 
gerkrieges zum Künstler heran , und entwickelte ein bedeutendes 
'I'alent. Er malte Portraite, einige zu Herde, dann historische 
Darstellungen. Im Jahre 1836 brachte er ein Gemälde zur Aus"- 
stellung, welches den Kampf der Centauren und Lapithen vor- 
stellt, und 1836 fanden wir ein Bild des heil. Sebastian erwähnt, 
T6183 , 0351393, Architekt, stand in Diensten (les Churfiirsten Joa- 
chim von Brandenburg, und scheint ein Künstler von Bßtlßlltullg 
gewesen zu seyn, welchen aber die Nachwelt der Vergessenheit 
anheimgab. Er baute das Schloss Grunewalde. Im Jahre 1842 hielt 
der Ober-Regierungsrath v. Raumer in Berlin im Vereine für mür. 
liische Geschichte einen Vortrag darüber.  
TBISSIBP, Jean, Kupferstecher zu Paris, war Schüler von Ph. le 
Bas, und um 1770 thätig: Folgende Blätter stach er mit Garau, 
1) Les mangeurs d'hu_1tres , nach Bönard, qu. fol. 
2) Le marchand de POISSOIIS de Dieppe, nach demselben, qu. fol, 
Taissier, Johann Georg, Meler, geb. im Haag 1750. war Schii- 
ler von B. Bolomey, und erhielt 1781 den grossen akademischen 
Preis. Ermalte Darstellungen aus dem gewöhnlichen Leben, Por- 
traite und Landschaften. Dann besass er auch grosse Geschick- 
lichkeit im Coyiren alter Meister, so wie in der Restauration. Un- 
ter seinen vorzüglichsten Schülern nennt man Besanger, W'aluis_ 
Harry, Carbenthus u. a. Starb 1821 als zweiter Direktor des Mu- 
seums im Haag. 
        

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