Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807897
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Snstris , 
Friedrich. 
Sustris , 
Lambert. 
Engel auf Wolken mit den Passionswerkzcugen, gest. von 
de Gheyn. 
Heil. Familie mit Engeln, welche Material zum Bau der Je- 
suitenliirche herbeibrin en, gest. von J. Sadeler. 
Heil. Familie, wie glaria einen Vogel auf der Hand hält. Salm. 
Miiller exc. 
Maria mit dem Kinde von Engeln umgeben, während Joseph 
zimmer-t. Oben sind sin ende Engel. Gest. von J. Sadeler. 
St. Michael stürzt den Dämon. Oben erscheint Gott Vater 
in der Glorie von Engeln, unten ist die Hölle. Frid. Sust. inv. 
Dorn. C. (Custos) exc. Ohne Namen des Stechers. 
Die biissende Magdalena in einer Höhle beim Lampenschein, 
gest. von J. Sadeler. 
Dieselbe vor dem Crucifixe knieend auf Steinen, gest. von 
Justus Sadeler. 
Das jüngste Gericht, gest. von Cor. Boel und Sadeler. 
Imagines Sanctoruin Augustanoruin aeris tabellis expressas Fri- 
dericus Sustris et Thomas Maurer delineaverunt MDCXX. Ami. 
Viml. Diese Folge enthält 20 Blätter von einem der Sadeler, kl. fo . 
Merkur führt die Psyche nach dem Olymp. Fried. Sustr. ti- 
gur. David Custoclis sc. 
Allegorie auf die Ehe: Sicut amato suo   ipse Deus. Gest. 
von B. Sadeler. 
Herkules auf dem Scheidewege zwischen der Tugend und dem 
Laster, oben Jupiter und der Olymp. F. Sustris figuravit. J. Sa- 
deler Belga sc. Mit Dedication an den Erbprinz Maximilian. 
Ein Herr und eine Dame sich die Hand reichend, während 
Amor Wasser darauf giesst. Manns manum lavat. F. Sustris {i- 
gnravit. Gest. von J. Sadeler. 
Folgende Blätter sind wahrscheinlich von Snstris selbst radirt. 
1) Die Erscheinung des heil. Geistes, Composition von 15 Fi- 
guren, darunter Maria sitzend. Beim Fusse eines Apostels 
steht: f. Suster. H. 7 Z. 7 L., Br. 5 Z. 8 L. 
2)'Susanna im Bade von den Alten überrascht, f. Sustris. qu. 4. 
SllStrlS, Lambert, auch Suster und Zustris genannt, ist wahr- 
scheinlich jener Lamberto ITAmsterdam, dessen Vasari erwähnt, 
und Vielleicht der Vater des Friedrich Sustris, der daher den 
Namen Federigo di Lamberto führte. Lambert bildete sich in 
Italien zum Künstler, und besuchte in Venedig Titian's Schule. 
Vasari sagt, er habe viele Jahre daselbst gelebt und die italienische 
Manier mit Geschicklichkeit nachgeahmt. Titian soll ihm sogar 
die Ausführung der landschaftlichen Parthien von seinen eigenen 
Gemälden anvertraut haben, und zu demselben Zwecke bediente 
sich auch Tintoretto der Beihiilfe dieses Meisters. Lambert war 
daher als Landschafter berühmt, schloss aber die historische Gom- 
position nicht aus, und erlangte auch hierin Ruf. Er scheint in 
Italien geblieben zu seyn, denn er ist im Vaterlande unbekannt, 
und seine meisten Werke sollen sich in den Cabineten italienischer 
Iiunstliebhaber, sowie in Kirchen von Brescia und Padua finden. 
In der letztem Stadt dürfte der Künstler längere Zeit gelebt haben, 
denn er hatte in Italien auch den Beinamen Padoano. Allein wir 
finden nur in einer Iiirche Padua's, in jener des Seminars, ein 
Bild von Lamberto angegeben, nämlich das der heiligen Jun frau 
mit dem Kinde, St. Hieronymus und anderen Heiligen, Weihe-S 
nicht vollendet ist, aber auch in diesem Zustand als ein vorzüg- 
liches Werk gilt. Valery (Voyagcs hist. ct lit. II. Paris, 1855-
        

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