Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1809254
Tavernier , 
Melchior- 
und als dessen Verlagsartikel zu betrachten seyn dürften. Dann 
sagt Basan, dass der Künstler mehrere lsleine Darstellungen nach 
D. RabePs Zeichnungen gestochen habe, bestimmt aber den Inhalt 
derselben nicht. Uebrigens ist bekannt, dass er eine Menge von 
Blättern mit Darstellungen aus der Zeitgeschichte, besonders mit 
Kriegsvoriiillen gestochen habe, welche in historischen Werken 
vorkommen, und theils nach BabePs Zeichnungen ausgeführt seyn 
könnten, da dieser iiir solche Werke viele Zeichnungen geliefert 
hatte. Ferner soll er nach Malpe mehrere Blätter zu foleendem 
Werke gestochen haben: Les peintures sacrees de la Bible, par 
P. Gerard. Paris 1056, fol., allein gegen diese Angabe streitet 
das Datuin des Buches. Es herrschen überhaupt irrige Angaben 
über diesen Meister. So lässt ihn der genannte Schriftsteller, No- 
tiees sur les graveurs qui nous ont laisse des estanipes marquees 
des munogrannnes. Becanson 1807-8, 1594 geboren werden und 
nennt ihn als denjenigen, der die liupfersteeher- und Iiupfertlru- 
ckerhnnst in Frankreich eingeführt habe. Allein dieses könnte 
höchstens vom Landkartenstich behauptet werden, und bezieht 
sich zunächst auf Gabriel Üfavernier, welcher im figürlichen Fache 
schon Vor änger hatte. Durch die Druckerei, so wie durch die 
Kunst- und Landkartenhandlung der Tavernier wurde aber dieser 
Zweig sehr gehoben. Der erste Atlas im liupferstiehe ist von ei- 
nem alten unbekannten italienischen Meister, jener zu dem geo- 
graphischen Werke des Ptolomäius, welcher in Bologna bei Dom. 
de apis 1472 getiruckt wurde, gr. qu. fol. S. besonders v. lln- 
xnohr's Untersuchungen der Gründe für die Annahme, dass lYIaso 
di Finiguera Erfinder des Handgriilis sei, gestoehene Metallplatten 
auf genetztes Papier abzudruelien. Leipzig 1811. S. 40. ff. 
i) Duc d'Aleneon, mit Lorbeer bekriinzt. Unten vier franzö- 
sische Verse, 8. 
2) Franciscus Cardinal Barberinus. Das Fleisch punktirt, in 
O. Li0ni's Manier, Büste, 4. 
5) Franeois de Loberan de Montigny. Obiit 12. Maii 1619.  
4) Alexander Franeini Florent. Ludovici XIII. Reg. Christ. In- 
geniosus 1651. Melehior Tavernier sc. 1051, gr. fol. 
Dieses seltene Blatt wird ihm im vierten Bande des Stern- 
berg'schen Cataltiges beigelegt, es ist aber von Abraham 
Bosse, und dient als Titelkupfer zu dem unten folgenden 
Werke von Francini. 
5) Die Reiterstatue Heinriclfs IV. von Frankreich, mit (lcep 
Schrift: Melchior Tavernier ä Paris, graveur et impriiueup 
de Roi pour les tailles-touces, demeurant Ylsle du Palais 
suxj le Quay de Pespy d'or 1027, gr. ful. 
6) Die Ritter vom Orden des heil. Geistes, welche 1635 creirg 
wurden. Folge von 57 Blättern, kl. fol. 
 
7) Christus am Kreuze, Holzschnitt von zwei Platten, mit (len 
Initialen M. T., gr. fol. 
B) St. Petrus mit den Schlüsseln, von Fiissly erwähnt. 
9) Figures an naturel tant des vestiments que (le posturcs des 
gardes franguises du Ruy  ß B1. A. Paris chez M. Tauep- 
uier etc. k]. ful. 
 
Livrc (Parchitecturc contenant plusiexlrs portiques 
rqntcs mvennuns sur les cinq ordres de colonxxes, 
de dißb. 
par Ale-
        

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