Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1809228
Tavelln , 
Carlo 
Antonio , 
Taverio. 
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und Genien anhraehte. Die Nähe des Meeres hat diesem reichen 
Bildercyclus etwas geschadet, und ihm an der I-"arbenfrische läc- 
nummen. Blau findet in den Kirchen Genua's auch Oelgemä de 
von ihm, die aber für geringer geachtet werden als die Fresken. 
Doch ist er in letzteren nicht immer gleich vorzüglich. Er hatte 
zuviel gemalt und nicht inmer mit gleicher Ueberlegung. 
Soprani lässt diesen Künstler 16h im 75. Jahre sterben, so 
dass er 1566 gebnren wäre. Allein seine Geburtszeit ist früher zu. 
setzen. Lnnzi bcstinnnt 1556, was richtiger zu seyn scheint. C- 
Bcrmudez setzt mit mehr Wahrscheinlichkeit seinen Tod ins Jahr 
1631. Das Bildniss des Künstlers findet man bei Suprani. 
THVGllEI, Carlo AUIOIIIO, Landsehaftsmaler, geb. zu Mailand 
1668, war Schiller des Pietro Tenipesta (Mulier), und eines Deut- 
schen, Namens G-ruembroeeht, der in Italien Solfarolo genannt 
wurde, weil er in seinen Landschaften meistens Feuer anbrachte. 
Tavella malte anfangs ähnliche Bilder, später aber bildete er sich 
durch das Studium der Werlie Castigliunehs, C. Poussiifs und der 
bessten lilamänder eine eigene Manier, in welcher er eine grusse, 
Zahl von Bildern malte, die damals weithin seinen Ruhm verbrei- 
teten. Er arbeitete in Genua, wo er als der erste lNIaler seines 
Faches galt, und die Paläste der Grossen mit Gemälden über- 
liäufte. Su waren im Palazzu Franchi deren drei hundert. Lanzi 
weiss an diesen Gemälden viel zu rühmen, namentlich die war- 
men Lüfte, die schönen Abstufungen in der Iiandschaft, die an- 
genehmen Liehtblielie. Pilauzen, Blumen, Thiere sind nach der 
Angabe dieses Schriftstellers mit griisster VVahi-heit dargestellt und 
von feiner Tauche. Die Figuren malten gewöhnlich die beiden 
Pauli. Wenn er deren selbst anbrachte, copirte er sie nach jenen 
seiner Gehiilfen. In Italien, besonders zu Genua, finden sich noch 
viele Bilder von ihm. Auch nach Spanien und England gingen" 
solche. Lanzi lässt diesen liiinstler 1750 sterben, in den Lettere 
su la pittura VI. 305 wird aber 1658 als sein Todesjahr angegeben. 
Perini hat das Bildniss dieses Iiüxistlers gestochen. Man findet es 
im VVerhe BattPs. 
Tavella, Angiola, Malerin, die Tochter des Obigen, malte 
falls Landschaften, die aber geringer sind als jene des Vaters. 
1746 im 48. Jahre.  
eben- 
Starb 
Tavemer, H-, {Enden wir in einem Auktionsverzeichnisse von L. 
von Montxuorillon 18154 einen Zeichner genannt, von welchem ein 
Aquarellbild angegeben ist, welches die Ansicht eines alten Schlos- 
scs enthält. 1-1. 5 z. 7 L., Br. 4 Z. s L. 
Wir kennen diesen Künstler nicht näher, vermuthen aber, 
dass er mit unserm Henclrili lkxvcrnier Eine Person sei. 
Tavenraat, l, Maler, ein neuerer Künstler, blühte in den Nie- 
derlanclen. Es finden sich Genrebihler vqn seiner Hand. Dann 
raclirte er auch in Kupfer. R. Weigel, Eunstllatalug Nr. 15755, 
kennt folgendes Blatt von ihm, und wcrtlxet es auf 2 Thl. 
1) Stehender Bauer. Ge not niet pysenl clali zat Zy. 4. 
Taverio , 
wähnt. 
Kupferstecher zu Florenz, wird_ih1 Iiunstblzftt 1341 er- 
Dumuls beabsichtigte er (Iren Shch von I0 Bildern nach
        

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