Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1809141
Tatze, 
Melchior. 
Tauber! , 
Gustav. 
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Tatzc, MGlGllIOY, Bildhauer, arbeitete um 1566 in Zeitz. Er fer- 
tigte die Kanzel der Klosterkirche daselhst aus 'l'hon, deren Wände 
mit Bnsrehefs geziert waren. Das Ganze wurde gebrannt und 
nach Alabasterart bemalt. Als Träger der Iianzel wählte Tatze 
diß Smlllß des Moses in Holz, zu dessen lßiissen folgende SChFifI 
eingeschnitten war: Geschnitzt und gemalet von lVIClUlllUl' Tatlßll 
im Jahre 1566. Diess benachrichtigeL Hissly aus einer handschrift- 
 liehen Chronik von den Stiften Naumburg und Zeitz.  
I, In Strehla war eine ähnliche Kanzel, aber von einem Bild- 
sehnitzer und 'I'iipfer Michael Melehior Tatze gefertiget, der 1641 
geboren wurde. Der Künstler brachte ebenfalls Basreliefs an, 
die bemalt wurden, die Figuren in mehreren "Farben und mit Gold- 
Des Ehehruches iiberliihrt soll dieses Kunstwerk den Iiiinstler von! 
der Todesstrafe gerettet haben. Vgl. siiehsisches Lluriositiiten Ca- 
hinet 1754 S. 50b- 
Tauber, GGOYg Michael, Maler, war in der ersten Iliilfte des 
18. Jahrhunderts in Nilmbcrg thiitig. G. P. Nusbiegcl stach nach 
ihm das Bildniss des Buchhändlers Joh. Albrecht, ful. 
Auch sein eigenes ßilduiss findet sich, ohne Namen des Ste- 
chcrs, 4. 
Tauber, 
auch 
den 
folgenden 
Artikel. 
"Taubert, GUSIEIV, Zeichner und Maler, geb. zu Berlin 1754, war 
der Sohn eines uns unbekannten lVIalci-s, und zum Unterschiede 
von diesem soll er sich auf seinen früheren Werken Tauber 
filius genannt haben, wie Fiissly behauptet, so dass demnach 
vfftiuberi- der Familienname des liiinstlers- seyn müsste. Er ist 
 aber unter dem Namen Tauhert bekannt. Später begab sich der 
liiinstler zur weiteren Ausbildung nach Dresdenywo er einige 
Malwcrhe der li. Gnllerie copirte, wie die Danaö von Titian, die 
Magdalena von Bzittuni, den Amor von Mengs u. a. Hierauf 
 ging CFaubert nach YVarschau, wo er von 1785- Q7; "thätig war, 
und grosseil Beifall fand. Er malte Bildnisse in Pastell, auch hi- 
storische Darstellungen und Genrebilder in Oel. "Das Bilclniss 
 des Königs Stanislaus August von Polen stellte er zu wiederholten 
 lYIalen dar. Auch ein allegorisches Bild auf diesen Iiönig fand 
Beifall, so dass ihin dieser die goldene Medaille verlieh, mit der 
Bewilligung sie am Jlalse zu tragen. Der Genius des Friedens 
trägt von Genien begleitet das Bilduiss des Iiönigs zum Tempel 
des Ruhms, uriilireilil im Grunde das Vülli um den Altar des Va- 
terlandes versammelt ist. Die Zeit befiehlt dem Monat lWIai fol- 
gende Worte an dem Felsen einzugraben: Excgi munnmegitunz 
aere perenniuu. Dann malte er auch die llciclisversa1n1nlung'vom 
5. Mai 1705, wahrscheinlich jenes Bild, welches F. Bull; gesto- 
chen hat, unter dem Titel der Beschwörung der polnischen Con- 
 stitution. Van VVarschau begab sich der liiinstler nach Wien, 
und dann nach Berlin, wo er 180i Vorsteher der Figurennyalerei 
an der k. Porzellan-Manufaktur wurde. In dieser Eigenschaft 
 malte er selbst mehrere Bilder auf Porzellan, welche damals aus- 
gezeichnet befunden wurden. Dann malte er auch viele Bildnisse 
in Pastell, Miniatur und in Oel, darunter mehrere ganze Figuren 
in landschaftlicher Umgebung. D. llerger strich nach ihm die 
Bildnisse des Königs Friedrich Wilhelm  von F. VV. Tarrach, 
F. G. Michaelis u. a. Einen anderen Theil seiner Werke bilden 
die historischen und allegorischen Darstellungen, und dann die
        

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