Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807869
Sustermans , 
J oh. 
Sustris , 
Friedrich. 
nung von Francia gestochen, fol. Auch Travalloni stach das Bild- 
piss dxeses Meisters. Dann kommt es in Palfs Serie etc" und 
1m Museo fiorentino vor. 
Stiche nach den Werken dieses Meisters. 
Ferdinand II. Grossherzog von Toscana, gest. von F. Spierre. 
Derselbe Grnssherzog mit seinem Schutzheiligen, gest. von C. 
Mogalli. Der iMaler heisst hier M. Giusto. 
Henry de Lorraixxe Duc de Guise, gest. von J. Morin. Auf die- 
sem Blatte heisst der Maler Citermans. 
Cardindl Leopold de Medici, gest. von A. Clouet, mit der 
fehlerhaften Orthographie des Namens: Sertermanni. 
Der Prinz von Dänemark, Sohn I'riedrich's 111., gest. v. Fedi. 
Galileo Galilei, gest. von F. Allegrini. 
Die Huldigunä der toskanischcn Grussen an Ferdinand II., 
gest. von C. Muga li, in 5 Blättern. 
Catharina Curnaro, letzte Königin von (Zypern, wie sie die 
Insel an Venedig schenkt, gest. von C. Mugalli.  
Sustermansa Johann; Maler, der Bruder des obi en Künstlers, 
wird von Descamps ohne Taufnamen erwähnt, 11ml; als Bildniss- 
maler gerühmt. Er sull den Putz der Damen besonders schön ge- 
malt haben. Der genannte Schriftsteller vermuthet unter diesem 
Susternxans einen Ferdinand Lombardo, dessen Existenz als Künst- 
ler nicht erwiesen ist. 
Von Johann Sustermans ist in der k. k. Gallerie zu Wien der 
Kopf einer Matrone mit goldgestickter Haube, etwas unter Le- 
beusgrösse. 
Sustermans , 
Lambert , 
Suterman. 
SUSIZTIS, Friedrich, auch Suster, Süstris undZustris genannt, Ma- 
ler und Architekt, wurde nach der gewöhnlichen Annahme 1526 
zu Amsterdam geboren, wo auch sein Vater Lamberl: die Malerei 
übte, wahrscheinlich jener Lamberto d'Amsterdamo, dessen Vasari 
erwähnt. Friedrich begab sich zur Vollendung seiner Studien nach 
Italien, und arbeitete mehrere Jahre in Florenz, wo er sich an 
Vasari hielt, welcher dieses Künstlers in seiner zweiten Ausgabe 
der Vite de' Pittori etc. Firenze 1568 mit Ehren erwähnt, unter 
dem Namen Federigo di Laniberto Fiaminghu. Er war auch Mit- 
glied der Akademie in Florenz, und als solches 156i unter der 
Zahl derjenigen Künstler, welche unter VasarPs Leitung das Trauer- 
geriist des Michel Angele mit Malereien zierten. Wie lange sich 
der Künstler in Italien aufgehalten habe, ist nicht bekannt; eben- 
so finden wir kein Verzeichniss der Werke, welche er in diesem 
Lande hinterlassen hat. Den weiteren Kreis seiner Thätigkeit 
hatte er in München gezogen, wo der Künstler als Hofmaler 
und Architekt des Herzogs Wilhelm V. erscheint. Dieser Fürst "e- 
langte 1579 zur Regierung, und nahm mehrere Künstler in Soäd, 
unter welchen Sustris in einem undatirten, im k. Beiehsarchivs- 
Conservatorium liegenden Verzeichnisse der Ausgaben für dieselben 
oben ansteht. Aus diesem Verzeichnisse eht hervor, dass Meister 
Sustris alle Quartale 150 Gulden bezog, die höchste Besoldung, da 
P. Candito nur 125 Gulden erhielt. Christoph Schwarz steht noch 
nicht auf der Liste. 
Sustris malte nach seiner Ankunft in München die Bildnisse 
des Herzogs Wilhelm und seiner Gemahlin Renate in Lebens-
        

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