Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1808975
113 Turillio, Giov. Batt.  Tartaglia, Niecolo- 
Tarillio, GlOVBDDi BOIÜSUI, Maler von Mailand, blühte in der 
zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. In der 1780 zerstörten liir- 
che S. Martina in Campito zu Mailand waren Bilder von ihm, 
welche die heil. Jungfrau und andere Heilige vorstellten, uiovun 
das eine mit der Jnhrzahl 1575 bezeichnet fvar. So benaclmchtet 
Latuacla, und die Jahrzahl 15W; bei Ticozzx ist wahrscheinlich als 
Druckfehler zu nehmen. 
Tarival, s. 'l'araval,  
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Tasnierc. 
Tmfocchi: Mattiü, Maler zu Pisa, ein neuerer Künstler, lieferte 
die Zeichnungen zur Restauration von St. Apullonia dasvelbst, und 
malte dann auch die Architektur des Hauptaltares der hxrche. 
THPOII, Bq s. Thoro.  
Tarouilly, L- 19, Architekt von Paris, machte daselbst seine Stu- 
dien, und begab sich dann nach Rom, wo er nxehrere Jahre thätig 
war. Hier arbeitete er ein Werk aus, welches 1825 unter folgen- 
dem Titel erschien: Les Edifices de Ruine nxuderne, dessincs et 
publiös par L. le Tarouilly, fol. 
Tarrä oder Tarä, Maler, arbeitete um 1790  1810 in Paris. E: 
malte Bildnisse, und war Zeichenmeiater an der Centralschule zu 
Paris. 
Tülfrißßlli, Edelsteinschneicler, arbeitete in der ersten Hälfte des 17. 
Jahrhunderts in Neapel. Seiner erwähnt Göthe im Leben Hackerüs. 
Tarsia, AIIIIOIÜO, Bildhauer zu Venedig, arbeitete daselbst für Kir- 
chen. In der Annunziata ist die Verkündigung Mariä am Haupt- 
altare sein VVerk. Starb 1759 im 77. Jahre. 
Tarsia, Glovanm Battrsta, Maler von Venedig, wahrscheinlich 
der Sohn des Obigen, und jener gleichnamige Künstler, von wel- 
chem Bassaglia in S. Giovanni Decnllato zu Venedig eine Anbe- 
tung der Könige erwähnt. Später erscheint unser Tarria in Dien- 
sten Peters des Grossen in St. Petersburg, wo er in den kaiserli- 
chen Palästen und in den Häusern der russischen Grossen Plafond- 
bilder malte. Nach dem Tode des Czaar kehrte er nach Italien 
zurück, wurde aber 1755 von der Kaiserin Anna zum zweiten Male 
nach St. Petersburg berufen , um Säle und Zimmer zu verzieren. 
Seine Gemälde waren claselbst sehr zahlreich, die Zeit und die 
Mode hat sie aber alle zerstört, was gerade kein ärosser Nach- 
theil für die Kunst seyn wird, da der grössere Thei in frostigen 
und unverständlichen Alle orien bestand. Er gehört zu den ma- 
nierirten Sehnellmalern. äarsia starb zu St. Petersburg 1765 im 
hohen Alter. 
Das Titelblatt zu Schuhmacher-E Beschreibung des k. Akade- 
miegebäudes der genannten Stadt ist nach seiner Zeichnung von 
P. G. Maternovy 1741 gestochen, gr. fol. 
Tartßglla, NICGOIO, Kriegsbaumeister und Mathematiker von Bres- 
cla, war ein älterer Zeitgenosse des berühmten Daniel Specklin. 
Er schrieb ein Werk über Ebrtification und Artillerie. Das sechate 
Buch, welches über die Befestigung der Sliiclte handelt, wurde 
zu Rheinls ins französische übersetzt. Thrtaglia war in jeder
        

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