Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Surugue, P. L. - Torre, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807665
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1808796
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Tanjena. 
Tank , 
Heinrich. 
ren, nach C. Troost. Punk et Tanjö aculpserunt 1754. Zwei 
Hauptblätter, gr. qu. fol. 
Im ersten Drucke vor dev Schrift. 
36) Chamhre dmccouchee hollaudaise, nach C- Troost, s- gr. 
qu. ful. 
87) Les philosophes m1 1a {llle echappäß, GPUPPC VOR Sißbßß 
Figuren, nach C. 'l'r00st, s. gr. qu. fol.  
33) Le noce de Clurus et de Rosette, nach demselben, s. gr. 
qu. ful. , ' 
89) lfamuureuse Brigide. nach C. 'I'must, ful. 
90) L'amant peintre, nach demselben, ful. 
Q1) La fausse verlu, nach demselben, fol. 
92) La fille rusöe, nach demselben, fol. 
95) Die drei Kartenspieler, halbe Figuren, nach M. A. da Carra- 
vaggio, für das Dresdner Gnlleriewverk gestochen, gr. qu. ful. 
Q4) Einige Darstellungen aus dem Don Quixotte, nach liulurher. 
Coclxin, 'l'remolieres , qu. fol. 
Tanj 8113 2 
Tangena. 
Taniöre , 
Tasniörc. 
Tank, Helllrlßll, -Maler, einer der vnrziiglichsten jetzt lebenden 
Meister, wurde 1308 zu Hamburg geboren, gehört aber Diiite- 
xnarlt an, da er von Jugend auf in Copenhagen lebte, wo sein 
Vater Kaufmann ist. Er besuchte die Akademie der Iiiinste in 
jener Stadt, und hatte bereits grosse Fertigkeit im Malen, als er 
1855 sich nach München begab, wo er in kurzer Zeit seinen 
Ruf gründete. Der Gegenstand seiner Gemälde ist das Leben 
zur See in mannigfaltigeln Treiben. Er stellt Hilfen und liiisten- 
gegenden dar, mit Figuren beim täglichen Betriebe, oder liisst 
Schiffe auf der offenen See den Blick voriihergleiten, wobei ausser 
den mächtigen Schiffsformen auch ntannigfaltigc Scencn das In- 
teresse des Besehaucrs erregen. In kleineren Seebildern erschei- 
nen Fischerboote, udcr es rudert ein einzelner Schiffer oder eine 
Schiffcrin auf dem klaren Spiegel des Wassers hin, theils in fröhli- 
er, theils in andiichtiger Stimmung bei abendlicher Beleuchtung. 
geiue Gemälde sind von ausserordentlicher Klarheit und Reinheit 
der Färbung. Das Wasser, die Schiffe, die Figurenstaßage, Alles 
ist mit Meisterschaft behandelt. Seine Bilder sind sehr geschätzt 
und weit verbreitet, einige von bedeutender Ausdehnung, andere 
in kleinem Formate. Unter seinen Bildern nennen wir folgende 
in chronologischer Ordnung; zwei schiffbriichige Matrosen auf 
einem umgestürzten Boote, Strandscene an der Nordsee 1856; 
Strand an der Nordsee bei Winterzeit 1858; ein Fischertnädchen 
das Ave Maria betend, Lootsen zur Fregatte ,segclnd, das Eis- 
leben an einer dänischen Küste, ein reiches Bild mit Schlittschuh- 
läufern, Lastfahrern, mit ankommenden Fischern und Fischerin- 
nen, im Besitz des Fräulein Medieus 1858; Ave Maria auf dem 
See, ein Fischerboot 1859; znriichkonimende Fischer vom Härings- 
fange, Seestrand bei Stinnenuntergang, kleines Bildchen 1840; Son- 
nenuntergang am Meeresstrand, Strandsceuc an der dänischen Küste, 
im Besitz des Freiherrn von Schweizer 1841; Schiffe im Haien, dü- 
niiehe Strandpartic, der überstandenetsturm 1842; zwei Marinen 
1845; Strandpartie 1845; ein lliratenschiff mit; reicher Staffage, 
eines der grössten und meisterhaften Bilder 1345 u. s. w. Aus dir- 
sen Bildern ist der Inhalt der Werke dieses Meisters zu ersehen.
        

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