Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1802768
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Soto, 
Juan 
Sotomayor , 
Man. 
Esq- 
erst in der Kaiserzeit gefertiget, die Künstler der Alexandrinischqn 
Zeit bedienten sich der Stein- oder Glaswürfel. Künstler dieser 
Art waren ausser Suter. Diokurides, Herakleitus, Proclus und SOsu5_ 
Vgl. Welker Rhein. Museum I. 289. 
Einen T. Cläudius Soter, Pictor quadrigularis, kennen wir aus 
Pisauri Zaccaria excursus p. 14. 
SOÜIO, Jllälfl de, Maler von Madrid, war einer der besäßen Schüler 
des Bart. Carducho, dem er auch einige Zeit als Gehiilfe zur Seite 
stand. Später malte er mit den geschicktesten Kunstlern seiner 
Vaterstadt im Palaste de] Pnrdo zu Madrid, und iiberdiess hiutqh 
lir-ss er nur wenige Werke, da Soto erst 23 Jahre zählte, als er 
1020 starb. 
SOIIO,  IAOPCUZO de, Maler, geb. zu Madrid 1651i, besunlne 
die Schule des Bcnitu Manuel de Agueru, und erlangte besondme 
Geschicklichkeit im Landschaftsfache, da er darauf seine ganze 
liralt verwendete. Wenn daher seine Bilder mit historisuhol, 
Sueueu. mit Heiligen und Anachoreten stallirt sind, so ist darunter 
eine andere Hand zu vermuthen. Es finden sich mehrere grosse 
 Bilder von ihm, worunter man jenes mit der lil. Rosa in der Kirche 
 zu Atuchn besonders nennt. Bereits ein Künstler von Ruf üben 
nahm er eine Administrativstelle zu Yecla und fing erst nach eint 
gen Jahren wieder zu malen an. Er übte sich aber bald wieliu. 
ein, und aus dieser Zeit stammen mehrere schöne Ansichten n," 
interessanten Gegenden mit hübschen Fernsichten. Im Jahre 1638 
wurde er in S. Justo y Pastor zu Madrid begraben. Paloiiuno um. 
Carilucho geben über die beiden Soto Nachricht. 
SÜÜÜYUQYÜT, LUlS de, Maler, geb. zu Valeiicia 1655. war Schüler 
von listöbnn Nlarch, dessen Härte er aher nur kurze Zeit ertragen 
konnte. Jetzt besuchte er die Schule des J. Carrrnnu, welcher den) 
Talente Sutnmayurä in Balde eine glückliche Richtung gab. Die_ 
ses beweisen die zahlreichen Werke desselben, die eben so lnbenh 
werth in Zeichnung und Erfindung, als im Culorite sind._ Man 
findet deren iii der liirclie derAugustiner Nonnen vun S. Crlälubai 
in Valencia, Wp er St. Christoph und St. Augustin in Gemälden ver_ 
herrlichte. Bei den beschuhten Carinelitern daselbst malte er die 
Geschichte der hLJungfrau mit dem Beinamen lzi Nlurenitri. Später 
kehrte er nach Madrid zurück, starb aber llillll d_araui, imdiihre 
1673. Palumino sagt, dass man den frühen Tod dieses gESClIlClue" 
Bünstlers beklagt habe. lm Auslande sind seine Bilder äusserst 
selten. In der Gallerie zu Poniersfelden ist eine Madonna mit 
dem Kiude. 
Sotomayor, D. Bernardo Mendez de, 
iillo IV. 57g ein Zeitgenosse des obigen 
Verdienste bemerkt er nichts. 
.Malep, war nach Eich 
Meisters. Üeber seine 
Sotomnyor, Manual Esquivel de, Kupferslecher von Madrid, 
wurde um 1775 geboren, und an der Akademie der genannten 
Stadl. heraugehildet. Er zeichnete mehrere Werke vgn B. Meugs. 
welcher zur Zeit seinerAxxlänge überhaupt den spanlschen liünst. 
lern ein gepriesenes Vorbild war. lrn Stiche haben wxr von ihm 
ein Nladunuenbild jenes Meisters, welches nut der Jahrzahl 1302 
vlm-vhenz. zugleich eine der frühesten Grabstxclnelarhelteu Smu- 
mdynfs ist. Später begab er sich zur Fortsetzung seiner Studien
        

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