Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1802583
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Sonderland , 
Johann 
Baptist. 
die deutschen Dichter reichen Stoß lieferten, dessen sich Sonder. 
land mit unerschöpflicher Laune bemächtigte. Diese Blätter geben 
in einem weiten Kreise Zeugniss von dem ausgezeichneten Talents 
des Meisters in AuiTassuxig humoristischer Scenen, in welchen er 
lebendig vor den Blick führt, was der Dichter nur andeutet, S0 
dass wir hier Gedicht und Bild zugleich haben. Die unerschüpf. 
liche Lebendigkeit seiner Phantasie ist zu bewundern , da er um 
humoristische Gestaltungen, Bevve ungen, Aktionen, selbst in den 
abentheucrlichsten Dingen nie veräegen ist. Nirgends spricht sich 
das Uebermaass seiner Produlttionskraft sprechender aus, als in 
seinen Racliruitgen. Zehn Hefte mit 40 Blättern bildete bis 1344 
die reiche Folge. Von den Oelbildern sprach 1840 besonders ein 
kleineres an, ein Mädchen vorstellend, welches den Schuh anzieht 
Im Jahre 1842 malte er das schöne, durch eine Liebesintrigue be_ 
sonders bedeutende Bild der Schnitter auf dem Heimwege. Ein 
anderes Gemälde dieser Zeit ist unter dem Namen der beiden 
Nebenbuhler bekannt, wovon der eine als schrnucker Tirolerbube 
der andere als vcrdricsslicher Stallknecht erscheint, und zwischel; 
beiden die volle, schnippigc Miinchnerkellncrin. Neuer als dieses 
Bild sind die Kosaken bei einem Gelehrten, die ländliche Toilette 
der ungcstiime Liebhaber, Gemälde von 1844 u. s. w. Ueberdies; 
fertigte der Künstler auch mehrere Zeichnungen zum Stiche. SO 
stach A. Hoffmann nach seiner Zeichnung die [iussitenpredigt von 
Lessing. Auch fiir die deutschen Sagen, Frankfurt 1840 E, lieferte 
tat-Zeichnungen, die von X-Steifensand gestochen sind. 
An diese Werke reihen wir die Nachbildungen von fremdeh 
Künstlern, welche neben den Original-Ptadirungen und ßigenhiiuqL 
gen Lithographien dieses Meisters von grossem Interesse sind. Sie 
und auch in grossem Formate. 
Der kleine Schuhmacher, lith. von A. Dankworth," und von 
Meyer, fol. 
Das gestörte StelP Dich ein, lith. von J. Fay. 
Der versäumte Eilwagen, lith. von demselben. 
Die Rheinische Fähre, lith. von A. Dirchs. 
Die Hirschjagd, lith. von H. l-lartmann.  
Der scherzende Jäger, und der überraschte Liebhaber, lith. von 
demselben.  
Der verliebte Jäger, lith. von Mittag. 
Die Ruhe nach der Jagd, lith. von G. Daniel. 
Eigenhändige Badirungen des Meisters. 
 l) Bilder und Bandzeichnungen zu deutschen Dichtungen, eh 
fanden und ratiirt von J. B. Sonderland. Düsseldorf 1358 
 44, zehn Hefte mit 40 Blättern nebst Text, gr. qu. FQL 
Dieses unvergleichlichen Werkes haben wir schon oben 
erwähnt. Es bildet 2 Bände, jeder zu 20 Blättern in fünf 
Heften. Auf dem Titel des zweiten Bandes hat sich der Iiiinsb 
1er in seiner Werkstatt vorgestellt, und in den Arabesken 
 umher sind Scenen seiner Ptadirarbeit. Es gibt Abdrücke 
auf weisses und auf chinesisches Papier, das Heft zu 2 und 
 lt Thl. im Subscriptionspreis. 
5) Das Iiäferlied," Radirung zum Gedichte von Reiniclr für die 
Lieder eines Malers (tteinicißüs). Düsseldorf 1858, gr. 4. 
d.) Parabel v. F. Kiiclacrt. 
Z4.) 99 ' 9 ' Q9.  Fliegendes Blatt. 
Diese beiden Blätter radirtq er für die Lieder und Bilde, 
2' Bur1d,dei' deutschen Dichtungen mit Ratidzeiclmuxlgcndem.
        

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