Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1802490
Sonxcren , 
oder 
Van. 
Sonnne, 
F elicitä 
59 
Somercn, V. oder Van, wird auch 
der oben genannten Meister genannt. 
Künstler nur Somer, nie Somcren. 
der eine oder der andere 
Van Mander nennt dxese 
SOIDCPS, Ludwig, Maler von Antwerpen, machte an der Akademie 
daselbst seine Studien, und begab sich dann zur weiteren Ausbil- 
dung nach Paris und nach Italien. Er widmete sich der Historien- 
malerci, zog aber auch das höhere Genre in seinen Bereich, und hat 
bereits in beiden vorzügliches geleistet. Eines seiner ausgezeich- 
netsten Werke. welches dem Küusder 1857 auch im Auslands ver- 
diente Anerkennung verschaifte, stellt Cromwell dar, wie er eine 
Verschwörung gegen sein Leben entdeckt, eben so geistreich in 
der Composition, wie in der technischen Behandlung. Dieses 
grosse Gemälde kaufte 1339 der Kunstverein von Leipzig für das 
städtische Museum. Ein anderes Bild aus der neueren Geschichte 
stellt die Kinder des Herzogs Jakob von Nemours dar, die wäh- 
rend der Hinrichtung ihres Vaters bei den Füssen" an das Schadet 
gebunden wurden. Dieses trefiliche Gemälde sah man 18115 auf 
der Iiunstausstellnngzu Brüssel. 
Ueberdiess verdankt man diesem Künstler auch mehrere Genre- 
bildcr, die, wie immer einen Meister von entschiedenem Talente 
verrathen, dessen Fleiss sich bis auf die geringsten Nebenwerke 
erstreckt. Somit sprechen diese Bilder nicht nur durch den glück- 
lich ausgeprägten Gedanken, sondern auch durch die Schönheit 
und Genauigkeit des Costiims, so wie durch die trePFlich behan- 
 delten Nebensachen an. Unter den Bildern aus dem Leben nen- 
nen wir besonders die drei Zecher, und den sein Trauerspiel 
vorlesenden Dichter im Dachstübchen, welche beide der neuesten 
Zeit angehören. 
An diese Werke reihen sich zahlreiche Bildnisse, die ebenso 
malerisch als charakteristisch aufgefasst sind. , 
SOTUCPS, Vvllllßlm, INTaIer zu Antwerpen, ein Zeitgenosse den 
obigen Meisters, ist durch Genrebilder bekannt, die sich meistens 
in einer höheren Sphäre bewegen. Sie zeichnen sich gewöhnlich 
durch eine schlagendeLichtwirkung aus, besitzen aber auch in der 
Scene grosse Vorzüge. 
891115; Bildner, wird von Pausanias erwähnt, unter den Künstlern, 
die nach Ol. 60 blühten. Er nennt von ihm die Statue des jungen 
Fechters Frocles, 
SOIIIBG, de, Maler, blühte im 17. Jahrhunderte in Frankreich. Er 
Hhlte Blumen und Früchte. Jali. Coelcmans stach nach ihm ein 
klsines Blatt mit zwei Plirsichen und einer Traube. 
Es scheint auch ein Historienmaler dieses Namens gelebt zu 
lliben. Füssly sagt, man schreibe ihm ein kleines Bild des Abend- 
Hühls in der Capelle St. Eustach der Cathedrale von "Paris zu. 
Summe, Felißltä de, Malerin zu Antwerpen, besuchte daselhst 
die klmderuie, und erhielt 1825 bei einer Preisbewerbung in Brüs- 
sel Öas Accessit. Sie malt historische Darstellungen und Genre- 
bildcu Erstere sind meistens der neueren Geschichte entnommen. 
und letztere dem Volksleben. Im Jahre 1838 rühmte man ein Ge- 
mäldz; welches Carl VII. von Frankreich und Odette vorstellt.
        

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