Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1802430
Somer , 
Jan 
van. 
Soxuer . 
Paul 
van. 
53 
57) De Kermis liunst Kraam. Auf dem Buche, welches der Krä- 
mer in der Hand hält, liest man: Van Sumer. Uebrigens 
trägt dieses mittelmässige Blatt die Adresse von de PEspine, fol, 
58) Ein sitzendes Weib mit drei Kindern Acpfe] schälend. Van 
Somer fecit 1676. H. g Z. 9 L., Br. 8 Z. 
59) Eine galante Darstellung. Eine Gompagnie Soldaten beim 
Trunke, wie sie mit Mädchen sich unterhalten und scherzen, 
die unter dem Namen des Burdells bekannte Darstellung, 
welche J. Lys gemalt hat. Das Bild war im Cabinet Heynst, 
für welches es J. van Soxner 1670 auf zwei Blättern geschabt 
hat, gr. qu. fol. 
Radirte Bliiller. 
40  45) Eine Folge von sechs kleinen Blättern mit den Jahr- 
zahlen 1675 und 1676, im Cabinet Paignon Dijunval diesem 
Meister beigelegt, aber nicht genau beschrieben. 
1. Die Engel führen Loth und seine Familie aus Sodoma, 
2. Abraham von den drei Engeln besucht.  
5. Hugar in der Wüste vom Engel gströsttet.  
4. Jakob ringt mit dem Engel.  
5. Der Exigel befiehlt dem Tobias den Fisch aus dem Was- 
ser zu ziehen. 
6. Der Engel erweckt den Elias, um Nahrung zu sich zu 
nehmen. 
46) Der Mann, welcher eine Pfeife stopft, während die junge 
Frau zur Seite zu trinken reicht. Nach Terburg malerisch 
geätzt. Selten. 
47) Drei männliche unä ein weibliches Brustbild, nach RosPs 
Angabe malerisch radirt. 
SOIIIEP, Jan van, Maler und Iiupferstecber, ein jüngerer Künstler, 
als der Obige, scheint in Paris gelebt zu haben. Im Cabinet Paig- 
nun Dijonval wird ihm ein Blatt nach C. H. Wattelet beigelegt, 
welches nicht von dem obigen Künstler seyn kann, da Wattelet 
von 1718  1786 lebte. Es stellt rlen Vergulder in seiner Werk- 
statt vor. Dann finden wir angegeben, dass N. Dupuis nach ei- 
nem J. van Somer Bildnisse radirt habe. Dupuis starb 1770. 
Wir haben imriter diesem Somer vielleicht einen Sohn des äl- 
teren Jau oder Paul van Somer. 
SOIIIBP, Paul van, auch P. v. Someren genannt, Maler und Ku- 
pferstecher, wurde um 1649 zu Amsterdam geboren, und in Paris 
zum Künstler herangebildet, wo er mehrere Jahre arbeitete, aber 
meistens mit dem Iiupferstiche sieh beschäftigte. Später liess er 
sich in London nieder, und hier malte er Bildnisse, deren einige 
gestochen wurden, wie jenes des Charles Blonnt, Grafen von De- 
vonshire von V. Green, und ein solches desCharles Napier mit: 
dem Mohren von J. Smith, wobei zu bemerken ist, dass das Ge- 
mäldrgewöhnlich einem J. Summer beigelegt Wird. Wenn Fiissly 
sagt, dass Barrn nach einem Paul Somer gestochen habe, so kann 
darunter nur der ältere Künstler dieses Namens zu verstehen seyn. 
Das Todesjahr dieses Meisters ist unbekannt. Es scheint um 1716 
erfolgt zu seyn. A. von Bloominen malte sein Bilclniss und Aqnila 
hat es in schwarzer Manier gestochen. Er ist sitzend in halber 
Figur dargestellt, mit einer Rolle in der Hand, fol. N. Verkolje 
hat ebenfalls sein Bildniss gestochen, dieses nach A. van Boonen 1717
        

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