Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807604
570 
Surin. 
Surugue , 
Louis. 
Im Jahre 18.38 gewann er den Preis nach dem lebenden Modelle, 
und von dieser Zeit an lieferte der Künstler mehrere schätzbara 
Bilder. Sie bestehen in Purtraiten und in Genrestiicken. 
nennt Decamps einen mittelmässigen Maler, von welchem 
bei St, Martin in Ternay eine Ilimmelfahrt Mariä befindß 
Lebenszeit dieses Malers bestimmt er nicht. 
Surin , 
sich 
Die 
Surmi, Mme, geborne Doucet, wird von Fiorillo m. 525., um, 
die vorzüglichsten Miniaturmalerinnen gezählt, welche zu Anfang 
des 19. Jahrhunderts in Paris arbeiteten. 
Surmanna, Anna, s. A. M. Schurmann. 
Surmont, Paul, Landschaftsmaler von Gent, war Schüler von P, 
de Noter, betrieb aber die Kunst sicher nur aus Neigung, und 
nicht des Erwerbes wegen, da ihn seine Verhältnisse in die Reihe 
der Dilettanten setzten. Er reiht sich aber als solcher den vor- 
ziiglichsten liiinstlern seines Vatcrlandes an, wenn auch seine Bil. 
der nicht im Handel sind. Nur auf den verschiedenen Iiunstans- 
stellungen in Gent, und auch anderwärts sah man Bilder von ihm, 
' die uhngefähr von 1820 datiren. Surmont hielt sich einige Zeit 
in Italien auf, und machte da eine grosse Anzahl von Studiem 
Nach seiner Iliicklsehr wurde er Mitglied der Direktion der Alm- 
demie in Gent. Im Messager des arts 1'850 p. 539 ist eine von 
Surmont meisterhaft gemalte Ansicht von Tivoli abgebildet. 
l l  
Surugue, LODiS, Iiupferstecher, wurde 1686 in Paris geboren, und 
vun B. Picart unterrichtet, bei welchem er mehrere Jahre verweilte, 
und schon einige Blätter geliefert hatte, die ihm nach seine,- 
Biickkehr in Paris vortheilhafte [äuhräge verschafften. Sllrugue 
radirte mit grosser Sicherheit inll upfer, oder verband die Nadel 
mit dem Grabstichel, und wusstef auch dadurch ein gefälliges Bild 
zu geben. da er mit vieler Zierlidhl-ieit die Arbeit vollendete. Zu 
seinen früheren Blättern gehören jene in Monicarfs nVersailles 
immm-[alisä 1720, Ihn welches aber im Allgemeinen weniger ge- 
schätzt ist, als ein zweites: Grand escalier du Chateau de Versail. 
lese mit den Malereien von le Brun, an welchem er mit anderen 
Theil hat. Seine Werke sind zahlreich, und bieten immerhin viul 
Interessantes, wenn er auch nur zu den Stechern zweiter Classe ge. 
hört. Im Cabinet Crozat und im Dresdner Gnlleriewerke scheinen 
seine bessten Blätter zu seyn. Im Jahre 1755 wurde er Mitglied der 
Akademie, und überreichte dabei als Aufnahmsstiiclt das Bilclniss 
des Malers L. de Boulogne nach Mathieu. Dann hatte er auch 
das Amt, oder die Einkünfte, eines nßontrolleur gönöral des rentesn, 
und starb 1762, wie Basan angibt. Rost lässt ihn 176g im 7]; 
Jahre sterben. In diesem Jahre kam wenigstens seine hinterlassene 
Kunstsammlung zum Verkaufe. 
t) Louis de Boulogne le pere, nach Mathieu 1755. fol. 
2) Joseph Christophe de Verdun, nach Drouais, tol. 
5) Etienne Franqois Geolfroy, nach N. de Largilliere, fol. 
(i) J. G. Veyrier, Bildhauer, ohne Namen des Malers, seltene; 
Blatt. fol. 
5) Johannes Gerson, nach P. Picart, fol. 
6) Das Opfer Abrahanfs, nach A. del Sands und F. Bigitfs be. 
riihmtem Bilde in Dresden, und für das Galleriewerk geilg- 
chen, s. gr. fol. 
I. lm reinen Aetzdruch. Sehr selten. 
ll. Vollendete Abdrücke, vor und mit der Schrift.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.