Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807593
Suppan, 
Franz. 
1 
Surgeloosc, 
CODSUUN 
Leben des hl. Franz dar, ebenfalls in Fresco. Dann finden sich 
auch Zeichnungen von ihm, die mit der Feder und in Bister aus 
geführt sind. Diese Blätter werden geschätzt. 
Stippa starb 167! aus Iiuminer über die inisslungeue Bestau- 
ration des grossen Bildes der Erweckung des Lazarus von Carra- 
vaggio bei den P. P. Cruciferi zu Messina. 
SUPPEIÜ, Franz, Maler, arbeitete wahrscheinlich in der ersten Hälfte 
des 17. Jahrhunderts. In der 1815 demolirten Iiirche des hl. Lo- 
renz zu München war eine Geisslung Christi vun diesem Meister. 
In neuester Zeit kam uns ein Bild des JOhJHllßS von Nepomuk 
vor. welches auf der Rückseite den Namen Suppano trug, wahr- 
scheinlich von diesem Künstler. Er ist sicher auch jener Suppon, 
von welchem 1810 ein Privatmann in München ein Gemälde mit 
der Erweckung des Lazarus besass. Dieses ist auf Holz gemalt. 
Lipowshy erwähnt es. 
Supper, Judas Thaddaus, Maler, wurde 1712 zu Müglitz in Mäh- 
ren geboren, und von Haringer unterrichtet. Er liess sich zu 
Miihriscli-Triibau nieder, wo er zu einem guten Künstler heran- 
reilte, da er (leissig nach Modellen und xiaclm Gemälden vorzüg- 
licher Künstler stutlirtiz. Im Cisterzienser Kloster Secllecz bei 
Iiulteuberg malte er 1755 mit N. Chamhrez mehrere Bilder in 
lTi-esco. worunter die Darstellung der 14 Nothhelfer, welche Dla- 
bnez nach Schallefs Topographie erwähnt. einen für seine Zeit 
tüchtigen Meister beurkundet. Es finden sich aber auchOelbilder 
von seiner Hand- 
SUPPQÜ, s. Suppen. , 
suprlanO, DOnEHZO, Iiulpfersteclner, oder vielleicht nur Iiunsthänd- 
Jer, lebte um 1580 in Rom. Es finden sich vier Blätter mit seinem 
Namen, die Jahreszeiten vorslellend, in Brustbilcleru aus Früchten, 
Aestexi, Blumen u. s. w. zusammengesetzt, nach der Erfindung des 
Bialers Giuaeppe Arcimbaldu. Sie tragen die Adresse: Dunato 
Supriano forma Ruma, qu. Z1. Diese Blgim-r sind sehr trocken be- 
handelt, und könnten von Arcinxbaldo selbst oder von Supriano 
herrühren. 
Suquct, 
Sucquvt. 
Sllrchl, GIÜVQÜUI FPQHCÜSCQ, Maler vpn Ferrara, genannt Die. 
lai, war Schüler vun Dossi, und stand diesem längere Zeit als Ge- 
hiilfe zur Seite. Er malte schöne Ornamente und auch historische 
Darstellungen, welche Lanzi mit grossenl Lobe erhebt. ln der 
Schlankheit und in der Grazie der Figuren nähert er sich dem 
Dussi, ist aber durch rlie starken Gegensätze und durch die Bravur 
des Farhenaiitlruges zu erkennen. Er ist einer derjenigen, welche 
durch brillantes Cnlurit und durch lsiihnes Machwerh zu impo- 
niren suchten. Lanai sagt sogar, dass er bisweilen ins Ruhe und 
Unharinonisehe verfalle, rühmt aber vornehmlich zwei Bilder der 
Geburt Christi bei den Benedilstinern und in S. Giuvannixio zu 
Ferrara. In dem letzteren dieser Bilder brachte Surchi das Pur- 
trait des berühmten Itechtslehrers Ippolito Rinnldini an. Die Fres- 
lten dieses Meisters sind griisstenlheils zu Grunde gegangen, Oel- 
bilder sind aber noch mehrere vorhanden. Starb um 1590. 
Cßnstant de, Maler zu Gent, stand unter Leitung 
llamelacr, und entwickelte m Bälde cm schöel Talent. 
Surgeloose, 
des P. van
        

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