Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807550
Suuuuier. 
Sundin , 
Pehr. 
565 
Wildpret, die Frau mit einem Obstkorbe. Paini by 
and Snyders, roy. fol. 
Es gibt Abdrücke vor und mit der Schrift. 
Rubens 
Summier; nennt Lipowsky einen Landschaftsmaler von München, 
von welchem z_u semer Zext ein Privatmann daselbst ein Bild besass. 
S. auch Sammler. 
Sundahl, JllllllS VON, Maler, wurde 1805 in Amberg geboren, und 
schon früh zum Nlilitär herangebildet. Später trat er als Oflizier 
in die k. bayerische Armee, übte aber nebenbei mit Vorliebe die 
Zeichenlaunst, und beschloss zuletzt ausschliesslich der Malerei. 
sich zu widmen. Gegenwärtig ist er Oberlieutenant 51 la Suite. J. 
von Sundalal malt Landschaften und Geurebilder. 
Sülldef, LükElS, ist der Familienname des Lucas Crauach. Er wird 
daher auch Sunderlnaier und Sümlernxaler genannt, d. h. Sunder 
der Maler. Auch Lukus Nlaler nannten ihn die Zeitgepossen, wu- 
her viclleichh die Meinung kam, dass der Künstler Lucas Müller 
geheissen habe. 
Sunderland, Graf, ein englischer Dilettant, soll einige Landschaf- 
ten radirt haben, die sehr leicht und zierlich behandelt sind. Auf 
dem einen dieser Blätter. auf welchem im Vorgrunde ein Spanier 
steht, liest man; G. et J. sculpserunt, auf einem anderen stehen 
nur die Initialen J. G. 
Diese Blätter legt C. Füssly dem Grafen Sunclerland bei, auf 
welchen sich aber die Buchstaben nicht zu beziehen scheinen. 
Sundermaler , 
s. Lukas 
Sünder. 
Sllndlll, Pehr, einqpider grössten Kirchenmaler Schwedens, gebür- 
tig vun Orrvilsen im Jeinteliindischen Pastorat Sunne. Dieser durch 
ganz Schweden berühmte Maler, ein schlichter ßauersmann, dhrf 
dem sogenannten Bauernmaler Ilörberg an die 81'118 gesetzt wer. 
den. Schon sein Vater war Maler, hat auch einige Kirchen mit 
Gemälden geschmückt, brachte es aber nicht gar weit mit der Kunst. 
Ein grösseres Verdienst erwarb der Alte sich dadurch, dass er in 
dem Sohne die Neigung zur Malerei weckte und nährte, wiewohl 
der Sohn, was er geworden ist, meistens durch sich selber ward. 
Pehr Sundin malte anfangs Gebüsche und Vögel. machte dann 
Versuche imFigurenmalen, und lieferte bald treffliche Cupien bib- 
lischer Gemalde nach liupferstichen, mit denen er viele Vaterlän- 
dische Kirchen, besonders Jemtelands und Herjeaclalens schmückte. 
Als eine seiner vorziiglicbsten Arbeiten wird die Abnahme Christi 
vom Kreuze, in der Jexnteländischon Kirche Bödön, genannt. Erst 
in späteren Jahren kam er nach Stockholm, wohnte, freilich nur 
I JÖ Stunden, dem Unterrichte in der Akademie der Künste bei, und 
gewann eine Preismedaille. Er ist auglneich ein tüchtiger Baumeister 
und überhaupt geschickt in allerlei liunsten und Handarbeiten. 
Sundin war noch 1822 thätig, damals als Mann im vorgerück- 
ten Alter. lm liunstblattc desselben Jahres gibt Dr. Schubert Nach- 
richt über ihn, und fügt bei, dass auch sein Sohn Göran (geb. 
1302) der liunst. sich gewidmet habe. Dieser junge Sundin erwarb 
gich um 1322 durch seine gelungenen Zeichnungen: die Unterstü- 
tzung des Königs von Schweden. Seine späteren Leistungen sind 
uns unbekannt.
        

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