Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807530
Sully , 
Maurice 
Sultan , 
Hans. 
563 
Eine Folge vonvöWApsichten englischer Lustschlöeser: 1) 
Cliefrlen, 2) Eäher. 5) Wilton, 4) Dichtley, 5) Oatlands, 
Ö) Woodburn. Luke Sullivan delin. et Sculpt. J. Bgwles 
exc. 175g. Mit englischem und französischem Titel, "gr. 
qu. fol.  
Im ersten Drucke vor Bowles' Adresse. 
 , iwßllflße de, Bischof von Paris, wird unter die Architelilen 
des 12. Jahrhunderts gezählt, wie der Abt Suger vun St. Denis. 
Sein Werk soll die Chathedrale von Notre-Darne zu Paris seyn, 
so wie sie in der älteren Anlage jetzt dasteht. Der Bau begann 
(angeblich) 1165, wurde aber erst 1560 vollendet. Es ist ein Ge- 
bäude im französisch-germanischen Style von reicher Anordnung 
in fünf SchiFfen, mit schweren massigen Säulen im Hauptschiff, 
und mit Säulen in den Seitenschiffen, welche mit je acht isolirten 
Säulehen als Gurtträgern umgeben sind. Die starken Pfeiler, welche 
in der Durchschneidung des Lang- und Querschilfes das Gewölbe 
stützen, und so auch die, welche die Vorhalle bilden und den 
Bau der Thiirlne tragen, sind bereits völlig als Siiulenhünclel ge- 
gliedert. Diese Anlage gehört demnach in eine spätere Zeit, als 
jene des Bischofs M. de Sully. 
Slllly, ThOIIIEIS, Maler, ein Engländer von Geburt, kam in jungen 
i; Jahren mit seinen Eltern nach Amerika, und genoss in Washing- 
ton seinen Elementarunterricht. Später widmete er sich der Zei- 
chenkunst und ging dann um 1820 zur weiteren Ausbildung nach 
London, wo ihn der berühmte Th. Lavvrence aufnahm. in dessen 
liunstweise er sich mit solchem Gliieke fügte, dass die Werke beiß- 
der Künstler die aulfallendste Aehnlichkeit haben. Sully genoss 
daher schon in jungen Jahren grossen Huf, und unstreitig ist er 
der ausgezeichnetste nordamerikanische Bildnissmaler seiner Zeit. 
Er malte schon in England mehrere schöne Bildnisse, und nach 
seiner Rückkehr in Amerika viele andere VVerke dieser Art. Im 
Jahre 1834 malte er für ein öffentliches Gebäude in Washington 
die Königin Victoria, wie sie im Oberhaus den Thron besteigt. 
Dieses grosse Gemälde fand allgemeinen Beifall. Im Jahre 1858 
malte er das Bildnis; der Königin Vietoria zu wiederholten Malen. 
Sully, Bßbcrll; Maler. der Neffe und Schüler des Obigen, gehört 
ebenfalls zu den geschickten Künstlern seines Faches. Seine Werke 
bestehen in Bildnissen, die das Verdienst grosser Aehnlichkeit ha- 
ben. Auch als Zeichner verdient er TühllJllChB Erwähnung. 
51110101111, Maler, lebte um 1806 in Paris. In dem bezeichneten 
Jahre componirte er einige Bilder aus Fenelon's Telemach, die 
im Pausanias franqnis p. 455 H. gerade nicht am vortheillnaftesten 
empfohlen werden. Später malte er Blumen und andere uaturhisto- 
rische Darstellungen. 
Suldan , 
den 
folgenden 
Artikel . 
Sultan , E3118, Architekt ausVenedig, ging um 1540 nach Deutsch- 
land, und wurde 1544 nach CTOSSED in der Lausilz berufen, um 
das neue Kaufhaus, die Fleischbäpke u. s. w. zu bauen. Dlabacz 
erwähnt eines Peter Suldan au: Italien, der um 1655 Zu Lßitmerill 
in Böhmen als Baumeister sich ansässig machte. 
36
        

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