Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807478
Sueur , 
Nicolas 
Blaise 
Sneur , 
Pierre 
557 
3.1) Studium zum Gemälde der Schule von Athen von Rafael, 
radirt von Robert de Serri, und in Helldunkel, qu. ful. 
55) Die Fischer ihre Netze ziehend, nach G. Ilomanxfs Zeich- 
nung geiitzt von Caylus, Helldunltel, gr. qu. ful. 
56) Hirten in einer Landschaft, nach der Zeichnung von B. 
Peruzzi raclirt, und in Helldunltel, fol. 
5?) Reich verzierter Titelschiltl, mit einem Salamander in Flam- 
men. Le Sucnr fec., qu. 8. 
53) Die Länalstöclte zur Prachtausgabe der Fabeln von Lafon- 
taine in  nach J. Bachelier's Zeichnungen mit J. Papillon 
ausgeführt.  
59) Die Vignetten des" Atlas von Robert, nach den Zeichnungen 
von Eisen. 
Sueur, 
Nicolas 
Blaise 
192 
le 
Sueur. 
Sueur, Philipp le, 1mm, warSchiiler 
Eustach, so wie Anton le Sueur. 
und Gchülfe 
seines 
Bruders 
SUCHT, PICITG 18, Zeichner und Formschneider, der älteste dieses 
Namens, wurde 1656 zu Rouen geboren, und von Bellay unter- 
richtet, einem gewöhnlichen Formschneicler. Er selbst erwarb sich 
aber den Huf eines tüchtigen] Künstlers, und Malpe behauptet so- 
gar, dass man nichts Schöneres sehen lkönne, als seine mit grösster 
Sicherheit behandelten Blätter. Diese bestehen aber grösstentheils 
in Vignetten und in anderen lsleinen Blättern für literarische Werke. 
die mit einem Monogramme bezeichnet sind. Besonders rühmt er 
einen Tudtenzettel (billet mortuai're), welcher allein hinreichen 
würde, seinen Ruhm zu bestättigen. Dieser" Todtenzettel scheint 
aber sehr selten vorzulsominen, tla Tocltenanzeigen "verworfen wer- 
den. Uebercliess nennt man eine Cnpie eines Blattes nach C. van 
Sichem, welches dieJtidith vorstellt, Nro. 18 unsere Verzeichnisses, 
auf welches wir verweisen. P. le Sucur starb 1716. 
SUBUP, PICITG lß, Formschneider. genannt der Aeltere, wurde 1663 
zu Runen geboren, und von seinem Vater, dem obigenliiinstler unter- 
richtet. Es finden sich viele kleine HolzschnitteWon seiner Hand, 
die mit einem Monogramxne, oder mit den Initialen PLS. bezeich- 
net sind, deren sich aber auch der folgende Künstler bediente. 
Malpe nennt mehrere Blätter zu einer Bibel, welche Moni nach 
jener des Petit Bernard (s. B. Salonxon) herausgegeben hat- Dann 
legt man ihm ebenfalls einen schönen Tudtenzettel nach F. Chau- 
veau's Zeichnung, eine Himmelfahrt Christi, den guten Hirten, eine 
Anzahl von Vignetten, etc. bei. Er starb 1698. 
SUGUP, PIGITB 10, Formschneider, der Stiefbruder des Obigen aus 
zweiter Ehe, wurde 1069 zu Bouen geboren, und von seinem Vater, 
dem ältesten Iiünstler dieses Namens, unterrichtet. Er hatte im 
Schnitte grqsse Üebung, war aber in der Zeichnung weniger ge- 
iibt, so dass seine Blätter von dieser Seite zu wünschen übrig 
lassen, Seine Arbeiten findet man in Druckwerken, wie die 12 
Munate in einem Kalender, der .zu Bouen bei Oursel erschien, 
und 221 Blätter mit Aesopischen Fabeln in kleinen Ovalen, die 
mit einem Munugramme bezeichnet sind. Auch einige Helldunliel 
 fertigte er. Starb 1750- 
Sueur, Pierre 10, ßlaler zu Paris, wurde daselbst 1747 zum Mit- 
glied der Alsadexuie ernannt, bex welcher Gelegenheit er das Bild-
        

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