Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807397
Sueur , 
Eustzxche 
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Abundantia mit einem Bauplane und die Geschichte zur Seite. 
Andeie Bestandtheile des französischen Meseurns Während der 
Kaiserzeit sind nach GauIt-deASL-Gerinain: Antiorhtxs, der die dem 
Gesetze treu gebliebenen Macchabäer martcrn lässt, Christus bei 
Martha und Maria, und Alexander, wie er aus der Hund seines 
Arztes den Becher mit der Medicin erhält. Diese Bilder irverden 
jetzt nicht mehr erwähnt. Ein Bild des Antiochus war ehedem in 
der Gallerie Orleans. 
Ein anderes heriihmtes Bild, ehedem in SLGernmin Pmixtarnis: 
die Marter des hl. Lorenz, kam in das Cahinet la Live, und soll 
später durch Brand zu Grunde gegangen seyn. 
Zu den in Frankreich vorhandenen berühmten Bildern des 
Meisters gehören auch die mythologischen Darstellungen ausudem 
Hotel Lambert, jetzt im Musrle royal, die man unter den schonen 
Gemälden des Meisters zu den schönsten zählte. Im Cabinct der 
Musen waren von ihm fünf Bilder: Clio, Euterpe und Thalia; 
Melpomene, Erato und Pnlymnia; Urania, Tcrspichorc, Gnlliope. 
Am Plalond stellte der liiinstler Phaöton auf dem Sonnenwagen 
dar. Dieses Gemälde wurde von der Wand auf Leinwand iiber- 
tragen. Sechs andere Bilder zierten den Saal der Liebe: Die Ge- 
burt des Amor, Venus stellt den Liebesgott dem Jupiter vor, Amor 
ctnpfängt die Huldigung der Götter, Amor befiehlt dem Mercur, 
der XVelt seine Macht anzukiindigen, Amor flieht zu den Grazicn, 
Amor raubt den Blitz des Jupiter. 
Ueberdiess kommen in Frankreich auch im Privatbesitze Bil- 
der von le Sueur vor, deren Standort wir nicht angeben können. 
Lucian Bonaparte, der spätere Prinz von Canino, erwarb ein schö- 
nes Bild, welches die lleilnng des Blindgebornen durch Christus 
vorstellt. Im Jahre 1805 wurde ein Gemälde mit der ägyptischen 
Iiönigsttichter, welche das Iiind Moses im Nil entdeckt, Ilüch 
England verkauft, und ist wahrscheinlich jenes Bild, welches sich 
jetll in der lt. Eremitage zu St. Petersburg befindet. Ein Hr. Vau- 
thier kaufte ein schönes Bild aus dem Trauma des Polyphilus: die- 
ser der Leutherilide vorgestellt, um 5999 Frs. llr. Poticr in Paris 
besass eine Darstellung des Heilandes, der den Blindgehornen 
heilt, ein kleines Bild, welches zu 1800 Livs. weggingen. Eine 
Allegorie auf einen Staatsminister wurde mit 1500, und später mit 
2400 Livs. bezahlt. Vor ein Paar Decennien kam eine Verkündi- 
gung zurAuktilon, welche mit 11090 Livs. bezahlFvvurde, vielleicht 
das Bild im Nlusee royal Ein liirchweihfest galt 7800 Frs., und 
ein Genrebild , welches einen Sehinkenesser vorstellt, 7000 Frs. 
im Auslande sind die Werke dieses Meisters selten. In der 
Eremitage zu St. Petersburg bewahrt man: Nloses im Nil von der 
Iiiinigsttichter entdeckt, die Darstellung der hl. Jungfrau im Tem- 
pel, den Tod des hl. Stephan des Jüngerer: in der Bithyuischen 
VViiste, Dnrius das Grabmal der Nitocris iifltiend. Das Bild des 
Museums in Berlin: St. Bruno in seiner Celle betend, haben 
wir schon oben erwähnt. Die Skizze zur Messe des hl. Martin 
im Besitze des liiinigs Ludwig von Bayern, haben wir ebenfalls 
schon oben erwähnt. In der Gallerie zu Schleisshciizi ist ein Bild 
der Nlagdalena in Betrachtung, früher in der alten Gallerie zu. 
München aufbewahrt. In der Sammlung des Professors Hauber 
daselbst war ein Bild, welches Alexander vorstellt, der Blumen 
auf das Grab des Achilles streuen lässt, und eine hl. Ciicilia, wel- 
che für Rafael gehalten wurde. " 
Dann finden sicli auch Zeichnungen von diesem Meister. Im 
Cnbinet Paignon Dijoniral zu Paris, welches 1810 mit der h. fran-
        

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