Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1807389
Sueur, 
Eustache 
111) St. Bruno kleidet während der Messe mehrere Brüder ein. 
15) Pabst Urban ll. ladet den hLBruuo nach Rom ein, und die 
Gesandten erwarten die Antwort. 
16) Die Ankunft des Heiligen in Rom, wie er dem Pabste die 
Füsse küsst. 
i?) St. Bruno schlägt lsnieend die erzbiscliöfliche Mitra aus. 
18) St- Bruno mit seinen Briidern in Calabrien. Er betet in 
der Celle der dort gegründeten Carthause. 
19) Roger, Graf von Sicilien und Calabrien, verirrt sich auf der 
Jagd in die Einöde, und kniet betend vor St. Bruno. 
20) St. Bruno erklärt dem Grafen Roger im Trauma, dass ihn 
sein General Sergius an den Prinzen von Capua verrathen 
wolle.  
21) Der Tod des hl. Bruno in Mitte seiner Mönche. Er liegt 
in der Celle auf seinem Lager. Dieses Bild erklärte man 
als Meisterwerk in der Anordnung, im Ausdrucke und in 
der Liclitwirkung. Die ernste, kaiserliche Handlung, dem. 
Schmerz der Brüder, der ehrwürdige Tode auf seinem Stroh- 
lager erfüllt das Herz iiiit heiligcin Schauer. 
22) Die Aufnahme des Heiligen in den Himmel. 
Nicht zu dieser Folge gehörig ist ein anderes Bild aus dem 
Leben des hl. Bruno, ebenfalls im Musee royal. Es stellt den 
hl. Bruno vor, wie er den Plan der Carthause in Boni untersucht 
H. 1 m. 62 c., Br. i m. 111 C. Auch in der Gallerie des Museulus 
zußerlin ist eine Darstellung aus dein Leben dieses Heiligen, wie 
er in seiner Celle betet, mit der Aussicht auf Landschaft durch 
die 'l"hiire, gegen 5 F. hoch. 
Ausser dem genannten Bildercyclus besitzt das Museum des 
Louvre auch das berühmte Bild, welches die Predigt des hl. Pmb 
lus zu Epliesus vorstellt, welches er 1650 liir einen Altar in Notre- 
Dame zu Paris um [m0 Iiivr. fertigte, eine edle, ergreifende Cum- 
positinn. Alle verschlingen die Worte des Heiligen, einige schreiben 
sie auf. andere übergeben in Wiith die Biiclier der Weisen den Flülh- 
men. In diesem Museum ist auch das herrliche Gemälde, welches den 
lil. Bischof Martinus von Tours die Messe celebrirend vorstellt, 
wie sich Während der hl. Handlung über seinem Haupte eine feue. 
rige Kugel zeigt. Drei Mönche, ein Priester und eine heilige 
Jungirau sehen mit Erstaunen die Erscheinung. Dieses Bild stammt 
aus dein Kloster Marmoutier, und die Skizze kam vor einige,- 
Zeit in den Besitz des Königs von Bayern. Ein anderes beriihm- 
tes Bild des französischen Museums, ehemals in St. Gervais, stgllt 
die lidarter der Ileiligen Protasius und Gervasius dar. Dieses Bild 
wurde neben der Predigt des hl. Paulus mit den schönsten röuii. 
sehen Werken verglichen. F. Perin malte die Marterscene {in 
eine Capelle von St. Gervais grau in grau auf Glas , so wie eine 
Grablegung und eine flucht in Aegypten. Diese Bilder liess Le- 
noir zur Zeit der Revolution wegnehmen, um sie in dem von ihm 
gegründeten Museum vor dem Verderben zu retten. Das Original- 
emälde der Grablcguiig befindet sich im Museum des Louvre. 
gaselbst sind auch noch einige andere religiöse Bilder: Christus 
an der Säule gegeisselt, aus der alten Gallerie; die IireuzsehleP. 
pung, Christus der Magdalena ersclieinend, der englische Gruss, 
die hl. Scholastiha, wie sie dem hl. Benedikt erscheint, der alte 
Tobias, wie er seinem Sohne Lehren gibt. In der alten k. Gal- 
lerie waren auch drei allegorische Bilder von ihm, die jetzt niet); 
mehr erwähnt werden: Herkules auf die Üfugend gestützt tritt das 
Laster mit Fiisseii, das Verdienst von der Tugend gekrönt, die
        

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