Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1802383
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Solmu, 
Hermann Wilhelm. 
Solvyns, 
Balthasar. 
uHec est pictura quam fecit sat placitura Doetor Solsernus hac 
csummus in arte modernus Annis inventis cum septem mille 
sclucentisß  
Solsernus vollendete also sein Werk 1207, und dieses erwarb 
ihm das Lob des berühmtesten Mosail-iarbeiters seiner Zeit. Im 
Ilunstblatte 1821 Nr. 8. ist eine Abhandlung über dieses Bild, und 
derselben eine kleine Abbildung beigegeben. 
Sultan, Hermann Wilhelm, Maler, geb. zu Hamburg 1312, er- 
hielt daselbst seine artistische Vorbildung, und begab sich 1852 
nach München, um an der Akademie seine höhern Studien zu be_ 
ginnen. Er widmete sich der Genremalerei, und lieferte schon bei 
seinem ersten Auftreten eine tüchtige Arbeit. Dieses Bild Stellt 
das Allerseelenfest in München vcr, in einerglüclslich gewählten 
Composition. Hierauf malte er ein Paar schöne architektonische 
Ansichten, und 1858 fand sein Bild der Flussfahrt auf der Isar bei 
München Beifall. Dann begab sich der Künstler nach Paris, wo 
er ebenfalls mehrere Genrebilder ausführte. Auch die bei Gel8gen_ 
heit des grossen Brandes von dem Magistrate Hamburgs dem Hi; 
nige von Sachsen übersendete Danlitafel _init sinnreich gewählten 
allegorischen Darstellungen ist von ihm. Die Adresse befindetsich auf 
einerMarmor vorstellenden Tafel, welche zwischen den Aesten eines 
grünenden Eichstammes aufgehängt ist. Ueber der Tafel sind van 
zwei Engeln gehalten die Wappen Sachsens und Bayerns, am 
Fusse ist das Wappen der Stadt Dresden angebracht, und an den 
Seiten sind die vier sächsischen Landtheilc durch Attribute und 
Embleme bezeichnet. Ein zweites Danlibild ging an den liöni, 
von Frankreich. Es stellt ein Frontispiz vor, in welchem de: 
Benaissance-Prunk- und Rocncustyl in der für Frankreich eigerh 
thümlichen Weise vereiniget sind. An der Basis sind Personifika- 
tionen von französischen Städten. Das Kind an der Hand d" 
Stadt Paris, mit den Buchstaben L- P. im Schilde, versinnlichet 
die Juliusdynastie. Ocean und Rhein, als Gränzen des Landes 
füllen die Nischen des mittleren Theiles. Im oberen 'l'heil leger; 
Minerva, Pax und die Tugenden ihre Opfergaben auf dem Altape 
der Dankbarkeit nieder. Sultan übernahm auch die malerische 
Ansschmücliung der für Russland und Dänemark bestimmten Danih 
sagungsschreiben, und bewies in allen diesen deliorativenArbeiten 
ein reiches poetisches Talent. Für den liünig Ludwig von Bayern 
copirte er 1843 nach den auf der k. Bibliothek zu Paris beümL 
liehen Miniaturen 61 Bildnissiiguren von bayerischen und fremden 
Fürsten, mit Norix beginnend und mit Herzog Sigmund, dem Erbauer 
der Frauenhirche in München, endend. Die Originale sind in 
einem Bande vereiniget, der, wie wir vermnthen, von München 
dahin kam. Wir wissen nämlich aus den Akten des k. Reichs. 
archiv Conservatoriums, dass der Hoi'miniaiurmaler_J. N. Walter 
gitscli um 1740 ein 'altes Buch mit Bildnissen bayerischer Fürsten 
besass, welches er dem Hofe zum Baute anbot. Dieser kam im 
 dessen nicht zu Stande und das Werk ging in andere Hände über. 
Die Copien wurden der Bildnisssammlung bayerischer Fürsten 
einverleibt. 
SOIVYIIS, Balthasar, Zeichner und Maler von Antwerpen, war 
Schüler von Quertemoxlt, und begab sich dann nach Paris, Wr) er 
einige Zeit Ünter Vincenfs Leitlrmg stand, bis er als OHizier ins 
Genie-Curps trat. Bfei d_em Beginn der belgischen Unruhen, kurz 
vor 178g, begab er sxch m das Land der Mongolen und Maratteu,
        

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