Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1806980
3.08 
Stuber , 
Wolfgaltf? 
2) Die Apostel, in einer Folge von 14 numerirten Blättern, in 
einer "Einfassung von Blumen mitVögeln und anderen Thie- 
ren. Dreizehn Blätter, tragen die Buchstaben WS., jene; 
mit St. Matliizis ist ohne Zeichen. Diese Folge schreihg 
Brulliot uiutlimasslich dem Steher zu, Behein. nennt ihn 
bestimmt als Verfertiger. H. 2 Z. 11 L., Br. 2 Z. [i Z. 
3.) Der hl. Christoph mit dem kleinen Heilende aut der Schul- 
ter durch das Wasser gehend, gegenseitige Copie nach Dii- 
rer. Links unten am Steine das Monogramm W S. und die 
Jahrzahl 1587. Dieses Blatt schreibt auch Beheim dem Stu- 
ber zu. H. I; Z. 5 L., Br. 2 Z. 111.. 
4) Martin Luther in seinem Zimmer, gegenseitige Copie des 
Blattes von A. Dürer, welches den hLI-lieronymus in Seine;- 
Celle vorstellt, wobeiStuher dem Heiligen die Ziige Luther; 
gab. Unten links ist ein Tiifelchen mit den Buchstaben 
W S, und noch tiefer: 
Pestis ' Erain  Vivus 
lVloriens " Tva ' Mors ' Ero ' Papa. 
H. 5 Z. 5 L., Br. 4 Z. 9 L. 
Die Platte existirt noch, die neuen Abdrücke sind aber 
schlecht. 
5) Die 12 Monate, durch männliche und weibliche Figuren 
dargestellt, mit Attributen, welche sich auf die Arbeiten be, 
ziehen, die in jedem Monat verrichtet werden , von Helle;- 
in seinen Beiträgen zum Peintre-graveur, Bamberg ißßj. 
beschrieben. Ein jedes Blatt hat die Aufschrift des Monats 
in lateinischer Sprache, aber nur jenes, welches den oCtu- 
ber vorstellt, hat das Zeichen des Künstlers. H. 2 Z. 2 [W 
Br. 1 Z. Ö L. 
6) Der Monat Januar, länglich wie eine Leiste. Diese Dar. 
stellung wird von Beheim erwähnt. 
7) Eine Hirsch- und eine Entenjagd, zwei Blätter von Bcheim 
erwähnt, und wahrscheinlich liupferstiche. 
8) Das Bildniss des Dr. Martinus Mirus, halbe Figur in im). 
sieht nach rechts, mit einem Buche in der Rechten. Link; 
 unten am Pfeiler die Buchstaben W S. Schöner Holzschnitt, 
H. 5 Z. a L., Br. 2 Z. 10 L. 
9) Die Anbetung der Hirten. Holzschnitt von zwei Platten_ 
Im Vorgrunde liegt der neugeborne Heiland auf dem Iiorbe 
von Engeln umgeben. Links lsniet Maria, und hinter ihr 
steht Joseph mit Stock und Laterne. Rechts knieen drei 
Hirten, und zwei andere stehen hinter ihnen. Am Steine 
im Hintergrunde stehen die Buchstaben W S. H. 12 Z" 
Br. 10 Z. 5   
Dieses Blatt gehört in Luthcfs Bibel. Leipzig durch 
Nicolauin Wolrab MDLXL, tol. Die Zeichnung ist von L. 
Cranach, und es soll nlteßhrlriicke geben, welche mit L. G. 
bezeichnet sind. Ein solcher im liupferstich-Cabinet zu 
München hat indessen diese Buchstaben nicht. Die neuen 
Abdrücke sind in der Derschadschen Sammlung alter Furni- 
sclinitte, welche Z. Becker ordnete. Er legt die Buchstaben 
VVS. dein Wolfgang Sieber bei. 
10) Die Ansicht der Stadt Landau. Auf einem Steine sind die 
Buchstaben WS. mit der Jalirzahl 1547. Der lfornischnei- 
der bediente sich des Zeichens Cl. Dieses Blatt huiniiit in 
S. llliinstcfs Cosiuugraphic vor. H. 11'; Z., Br. (rZ. Q L.
        

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