Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1806877
Strudel, 
Jakob. 
Strä l! , 
Jakob. 
Johann 
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sind die Statuen der Heiligen Veronica, Magdalena, Franz von 
Assis und eines Bischofs von Paul Strudel, so wie das Madunnen- 
bild am ehemaligen gräflich Iioretischen Hause zu Innsbruck. 
Dann waren diese Brüder auch in der von Peter errichteten Aka. 
dcmie thätig, welche in einem von ihnen in der läusau erbauten 
Hause in; Leben trat. Dass diese Künstler unter Kaiser JUSGPh 
in den Adelstand erhoben wurden, halben wir schon im Artikel des 
Baron Peter v. Strudel erwähnt. Puzzo, welcher diese Hiiiisllcr 
Slrudem nennt. sagt, dass sie von deutschen Eltern in Verona ab. 
stammen; allein sie erscheinen im Taufbuche von Cles auf dem 
Nonnberg. 
Das Tudesjahr dieser Meister ist nicht bekannt. Auch von 
ihrem Vater Jak 0h Strudel weiss man nur, dass er Bildhauer 
war, ohne ein Werk von ihm bestimmen zu können. 
Strudel, 
Jakob, 
den 
obigen 
Artikel. 
Strudem , 
Paul 
und 
Duminicus 
Strudel. 
Strudt, Peter, 
nnnnt.  
wird 
im 
Sternbergkchen 
Cacalog 
Pet. 
Strudel 
SITÜÜ, Jühann Jakßb; Maler und liupfcrstecher, wurde 1773 zu 
Tegernau, einem Badischen Dorfe bei Basel (nach anderen zu 
Wiesenthal) geboren, und von Nlechel in Basel zum Coloristeti 
herangehiltlet. Später begab er sich nach Mannheim, wo ihn W. 
Hobell in Unterricht nahm, unter dessen Leitung sich Slriitt im 
Landschaftszeichtien übte. Anfangs copirte er mehrere Bilder und 
Zeichnungen von liobell, dann aber unternahm der Künstler ver- 
schiedene Reisen, als deren Resultat eine grosse Anzahl von Zeich- 
nungen zu betrachten ist, wovon er mehrere selbst ratlirte und in 
Atluatinta behandelte. Er malte gewöhnlich in Gouaehe, und führte 
mit grossein Fleisse aus, so dass er öfter ins [ileinliche verfiel. 
Oelbilder kommen wenige von ihin vor, selten blosse Vetluten. da 
er Staifagen liebte, und besonders reich den Vordergrund compu- 
nirte. C. l-Ialdenwang stach nach ihm zwei Ansichten der Umge- 
bung des Thunner Sees. Dieser Künstler starb um 1320. Von sei- 
nen in Aquatinta gearbeiteten Blättern sind mehrere COlOPlrl. Sie 
gehörten zu den theuersten Artikeln damaliger Zeit. 
 1) Le Fondroiement, nach W. Hobel], für Artarizfs Verlag. H. 
  g Z. 0 L., 313-14 Z. 10 L. 
2) Landschaft mit einer Bäuerin, welche mit einem linaben 
spricht, nach 'W. Kobell, kl. fol.   
5) La Devineresse, naclrQuerfurt, fol. 
4) LäHdliCllleF IPleiss, schüneLandschaft mit Ruinen. nach Berg? 
hcm, fo   
5) Das gräflich Hochbergiche Palais in Carlsruhe, von Wein. 
brenner erbaut, und von G. Moller gezeichnet. Aquatinta, 
braun gedruckt, qu. fül- 
6) Landschaft nach P.  van Os, fol. 
7) Der Nlondschein, nach Rnysrlael, qu. fol. 
3) Der Wasserfall, nach demselben, qu. fol. 
g) Uabbreuvoir, nach Wouvermans, qu. fol. 
10) Vue de Chateau d'Eltz. gr. qu. fol. 
11 ) Vue de Franciuurt s. 311., gr. qu. fol. 
12) Vue d'AsehalTenbonrg, gr. qu. fol. 
Naglefs Künstler - Lax. Bd. XVII. 
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