Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1806803
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Slrobel , 
Stephan. 
Stroinslzi , 
Johann. 
Strobel, Stephan, Mam, 
sich getuschte Zeichnungen 
Jahrhunderte. 
lebte im 17. 
von ihm. 
finden 
Es 
Strobel, VVOifgZIHg, Maler, arbeitete um 1688 in München. In 
diesem Jahre malte er das Choraltarblatt in der Hirche des Mark- 
tes Bruch. Später wurde er Ilofmaler des Bischofs Siegmund von 
Freysing mit dem Titel eines Cammerdieners. Sandrart hat das 
Bildniss desselben nach seinem Gemälde gestochen. 
Fiissly nennt ihn Wilhelm Slrobel. 
Stroe, 
Johann, 
Strovy. 
Landschaftsmaler- 
liünstler auf. 
Stroe , Jens, 
ausiibcnder 
ZU 
Copenhagell 1 
Hat 
Um 
1850 
als 
Stroebel oder Strobel, B, Maler, lebte um 1704 zu Nürnberg, 
G. D. Heumann stach nach ihm das Bilduiss des Predigers Thomäs 
Beck, fol. Das Gemälde ist von 1704.. B. Vogel hat jenes des 
Banquier Erasmus Wagner in Mezzutinto gestochen, gr. ful. 
Stroehllng, Portraitmaler, war nach einigen ein Calmuke von Ge- 
burt. der dem Kaiser von Russland seine Ausbildung verdankt, 
nach anderen ein Deutscher, für welchen der Name Strühling je- 
denfalls besser passt als für einen Calmulsen. Er bereiste Italien, 
und liess sich dann in London nieder, wo er als Iiünstler Huf 
erwarb. Im Jahre 1801 malte er daselbst das Bildniss des üster- 
reichischen Gesandten Grafen von Stahremberg. Auf der Lon- 
doner Bunstausstellung 1806 fanden zwei Bildnisse schöner Damen 
allgemeinen Beifall. Fiorillo V. 795 sagt, wenn diese Bildnisse 
getroffen seyen, so habe der Künstler das Glück gehabt. seine Ur- 
bilder in den frohesten Stunden zu belauschen. Strüliling bewahrte 
noch 1824 seinen Ruf in London. 
Stroclin, Budolph, Architekt, war um 1650 
Er baute die Huiligengeistkirche daselbst. 
in Regensburg 
lhälig, 
SWOIIIIIBYBT, Matthäus JilkOb, Goldschmid zu Augsburg, hatte 
als Künstler Ruf. E: fertigte schöne getriebene Arbeiten. Starb 
1706 im 47. Jahre. 
SEPOIH, Don Ermano, Maler, geb. zu Pndua 1616, war Schiilel- 
von B. Slrozzi, und wie dieser ein Geistlicher. Anfangs ahmte 
er die Weise seines Meisters so genau nach, dass man die Werke 
beider mit einander verwechselte. Später suchte er in Vene. 
dig sich dem Titian zu nähern, verfiel aber nach dem Geschmacks 
damaliger Zeit in jene Manier der Veriinsterung. Zu seinen Haupt- 
werken gehört das Hauptaltarbild der Carmeliter in Venedig, Wul- 
1' ches die Madonna mit mehreren Heiligen vorstellt. Ueberdiess 
rühmt man eine Pietä in S. Tomxnaso zu Padua, in der VVcise 
Sli-uzzPs gemalt. Struifi ist der Stifter der Gongregation des hl. 
Philippus Neri zu Venedig, und starb 1095. 
SIZPOIIISIEI, Johann, Maler, war gegen Ende des 18. Jahrhunderts 
in Lemberg thätig. Im Dome und in anderen Kirchen (iusolbst 
sind Altarbilcler und Fresken von seiner Hand. Auch in Öffent- 
lichen Gebäuden trifft man Bilder von ihm.
        

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