Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1806675
Stridbeck , 
Johann. 
Striegel , 
Samuel. 
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Künstler in Augsburg, wo er wahrscheinlich seine Ahnen. und 
genealogischen Tabellen nach den Zeichnungen des Vaters stach, 
neben den Bildnissen der Stadtpileger, Um 1706 begab er Sich 
nach Frankfurt am Main, wo der Iiünstler mehrere Portraite in 
Kupfer brachte, für die Beschreibung eines 1707 gehaltenen Schei- 
benschiessens, und nach 1710 stach er einen Grundriss der Stadt. 
Bald darauf scheint Stridheck nach Augsburg zurückgekehrt zu 
seyn, wo er 1714. im  Jahre Starb. 
1) Der Stadtpfleger zu Augsburg Bildnisse, kurze Lebgngbe- 
schreibungen und Ahnentabellen, 4. 
i 2) Das Scheibenschiessen in Frankfurt a. NL, mit Bildnisse" 
der Schützen 1707, 4.  
5) Gegenden aus Deutschland, Holland, England, Schweden u. 
s. w. gezeichnet und herausgegeben von Jos. Stridbeck d, J. 
in Augsburg. 2 Bände, kl. qu. fol. 
Dieses Werk enthält verschiedene Folgen. 
lt) Die Orden der katholischen Kirche, von P. S. in Holz ge- 
schnitten. 
5) Eine Folge von weiblichen Trachten, in Holz geschnitten. 
Stfldbßßk, JOhSIIII, Hupferstecher, wahrscheinlich der Sohn des 
jüngeren J. Stridbeck. ist durch verschiedene Blätter bekannt, die 
einzeln und in literarischen Werken vorkommen. Er arbeitete 
zu Strassburg, zu Basel und in Augsburg. Starb um 1755. 
1) Budolph Wettstein, Bürgermeister von Basel, fol. 
2) M. Difenbach, Professor der Theolnßie, kl. fol. 
5) Dr. G. H. Behr, nach J. F. Wilke, 4. 
4) Die Blätter in Schneller-s Heldcngedicltt auf den Grafen 
Moriza von Sachsen, bei dessen Begräbniss. Strassburg 
175i,  
Striebel, ABEOII, nennt Basan einen Iiupferstecher, der 1701 zu 
Viterbo geboren wurde, und in Rom arbeitete, wu er 1755 starb. 
Er schreibt ihm folgendes Blatt zu. 
Die Madonna mit dem Kinds. nach C. Maratti, radirt. 
Striebel, Fnedrlch, Maler, arbeitete um 1750 zu Dresden. G. 
Bodenehr radirte sein von Manyolsi gemaltes Bilclniss. 
Auch ein Maler Samuel Striebel lebte zu dieser Zeit in 
Dresden. 
Striebel, Franz XHVCT, Maler, geb. zu Mindelheim 1822, begann 
seine Studien an der Akademie in München, und widmete sich 
unter Leitung des Professors Schnorr der historischen Compusitioxi. 
Striebel ist ein Künstler von Talent, dessen Werke viele Vorzüge 
besitzen. Im Jahre 1845 brachte er ein Bild der h], Familie zur 
Ausstellung, welches. im Style der Bafaßlächexi Schule aufgefasst, 
in Zeichnung und Farbe zu loben ist. Maria sitzt mit dem Kindr: 
auf dem Schoosse in einer Landschaft, und dabei steht Johannes 
mit dem Kreuzchen, der auf die Bulle mit aEcce Agnus Deiw 
deutet. St. Joseph steht und blickt mit frommer Rührung auf die 
Gruppe herab. 
Striegel. Samllßl, Zeichner und Goldsclunid zu Augsburg, hatte 
als Künstler Ruf. Er zeichnqte nicht_ auf Vorbilder fü_r. Gold- 
schmiede, sonderan war zgucäl hin der historischen: Cumposltlon cr- 
fahren. Starb i? Ö im 5 - ü Pe-
        

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