Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1806631
Strccker , 
Strcets , 
YVilliznn. 
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Ferner kennen wir ein lithographirtes Blatt von ihm, wel- 
ches eine Scene aus W. Scott's Talismann gibt: der Ritter von: 
Leoparden bei dem Einsiedler von Engaddi in der Hühlil- Dißße 
Lithographie gehört zu den früheren Erzeugnissen dieser Art, iSt 
aber als sehr gelungen zu nennen, ful. 
Streclier wurde 18745 Inspektor der akademischen Gemälde- 
sammlung zu Stuttgart. 
Streclter, B. , nennt Fiissly jun. einen Kupferstecher, dessen Le- 
bensverhältnisse unbekannt sind. Er schreibt ihm folgendes Blatt zu: 
Daniel in der Löwengrube, nach Rubens, qu. fol. 
Stfßßker, Jühann LlldWlg, Maler zu Darmstadt, arbeitete in 
der zweiten llaillte des 18. Jahrhunderts. J. C. liriigcr stach nach 
ihiu LlHSBlltlIIlSS des Gg. Christ. Lichtenberg für den 49. Band der 
allgemeinen deutschen Bibliothek. J. C. G. Fritsch stach 1'149 nßßh 
ihm das Bildniss des llechtsgelehrten J. G. Estor, 4. 
streckflus, Garl Vvllhß-lm, Maler von Merseburg. begann seine 
Studien an der Alaadexnie in Berlin, und begab sich 1856 zur 
weiteren Ausbildung nach Düsseldorf, wu er in kurzer Zeit Pro- 
ben eines glücklichen Talentes lieferte. lm Jahre 1858 brachte er 
neben mehreren Bilduissen ein Gemälde zur Ausstellung, welches 
eine lebensgrosse im liahne sitzende Undine vorstellt, eine schöne 
weibliche Gestalt. Ein späteres Bild stellt in genreartiger Auffas- 
sung den verkauften Amor vor, welcher auf der Berliner Kunst- 
nusstellung von 1840 zu sehen war. Dann malte der Künstler 
auch einige Bilder kirchlicher Richtung. Unter diesen nennen _Wll' 
Ruth und Naerni, gut gezeichnete Gestalten mit feinen und lieb- 
liehen Gesichtern, 1840 gemalt, Später begab sich der Künstler 
nach Paris. wo er einige Genrebilder malte, und 1844 befand er 
sich in Italien. Streckfuss sammelte da viele Studien zu Gemälden, 
welche er in der letzteren Zeit in Oel ausliihrte, und zu den bess- 
ten Erzeugnissen der deutschen liunst gehören. 
Streelt, Jurian van, Maler, geb. zu Amsterdam 1652, ist durch 
Stillleben bekannt, die er mit grosser Wabrheitbehandelte. Neben 
anderen finden sich von ihm auch Sinnbilder auf den Tod, welche 
einen Zug von Melancholie verrathen. Starb 1078. 
Bei Weyerman und Houbracken ist das Bildniss dieses Künst- 
lers zu finden. 
Streek, Hendrik van, der Sohn des Obigen, erlernte bei W. 
van der Hoeven die Bildhauerei, und übte sie fortan aus. Doch 
befasste er sich nach dem Tode des Vaters auch mit der Malerei, 
worin ihm E. de'Witte Unterricht erlhßilte. Er malte Architektur- 
hilder in der Weise desselben, die nach Houbrackenß Angabe von 
grosser Wirkung sind. Das Todesjahr dieses Meisters 1st unbe- 
kannt. Das Licht der Welt erblickte er 1659. 
Stlßßlmeyer, s. Strelmeyer. 
Streetera E' v Zßißhllel", arbßilßlß 11m 1650 in London, Er lieferte 
Zeichnungen zu Stapleton's englischer Uebersetzung des Juveual, 
welche W. Hollar 1058 radirt hat. 
Slireetä, vvimafl]; Maler, wird von B.Walpole erwähnt, aber ohne 
Angabe der Lebensverhältnisse des Künstlers. Walpole besass v0"
        

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