Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1806579
Strauch , 
Hans. 
Strauch , 
Lorenz. 
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8) Eine Vignette mit einer Zusammensetzung mehrerer Buch- 
staben, welche den Namen des Künstlers bilden. Georg 
Strauch Inventur et fecit Anno 1606, qu. 12.  
Q) Stammbaum der Herren Welser von Neunhof. Unten liegt 
der alte Philipp Welser im Harnisch, und dann sind noch 
die Welsefschen Wappen angebracht. Dieser Stammbaum 
besteht aus 12 Blätter. H. J. L. inv. G. Strauch fec. 1666. 
Strauch, HGIIS, Maler, der ältere dieses Namens. war vermulhlich 
der Vater des Lorenz. Er ist nach seinen Leistungen unbekannt. 
Starb 1572 im 65- Jahre- 
Es findet sieh sein in Kupfer gestocbenes Bildniss. 
Strauch, LOICKIZ, Maler und Radirer, wurde 1554 in Nürnberg 
geboren, und unter unbekannten Verhältnissen zum Künstler her- 
angebildet. Er malte eine Menge. von ßnldnlssen, und zeichnete 
Prospekte der Stadt Nürnberg, die theils von ihm selbst, theils 
von anderen in liupfer radirt und gestochen wurden. So radirte 
H. Wechter 1599 eine grosse Ansicht von Nürnberg mit maleri- 
scher Stallage, die in 5 Blättern ein schmal qu. imp. fol. bildet. 
Es findet sich eine Ansicht von Osten und eine solche von We- 
sten, worauf wir im Artikel Wecbter's näher zurückkommen wer- 
den. Joh. Troschel stach 1621 nach Strauch's Zeichnung eine An- 
sicht des llathhauses in Nürnberg, einmal en face, und dann in 
Perspektive gesetzt, mit einem hochzeitlichen Zuge. 
Johann Nussbiegel stach nach ihm das Bildniss des Paulus 
de Praun von 1598. 
L. Strauch starb zu Nürnberg 1656. 
Wir haben von diesem Künstler auch eine Anzahl von Badi- 
rungen. Bartsch P. gr. IX. 599 beschreibt nur eines dieser Blätter, 
nämlich die grosse Ansicht des Platzes in Nürnberg, welche auch zu 
den Hauptwerlsen des Meisters gehört. Heller beschreibt in seinen 
Zusätzen zum Peintre Graveur, Bamberg 18714, Iltebrßrß andere Blät- 
ter, die wir durch (EL) bezeichnen. Die meisten derselben sind sel 
ten- Das Monogramm des Meisters darf nicht mit jenem des Lorenz 
Stoer verwechselt werden. Lukas Schnitzer bediente sich dessel- 
ben Zeichens. 
1)  Simon Clüer (Cliiven) Geda. V. J. D. Ao.15Q5. Brust- 
bild en face in einem architektonisch verzierten Oval, links 
die YVeisheit auf dem Löwen, rechts die Gerechtigkeit auf 
dem Üchsen. H. 8 Z. 4 L., Br. 6 Z. 5 L. 
2)  Paulus Colerus Prope Annum Cunsvlat. Septimum, Cir- 
citer Annvm. Aetatis 49. Anno Christi 1604. Brustbild en 
facc von vier allegorischen Figuren umgeben. Mit dem Zei- 
chen. Unten auf einer Tafel: Feci quod potui etc. H. 7 Z, 
2 L., B125 Z. 7 L. 
I. Vor der auf der unteren 'l'al'cl befindlichen Inschrift. 
II. Mit derselben. 
 Daniel Haenichen vom Zöbllitz, Churf. Saechs. Hofpre- 
diger   Anno 1612- Brustblld von vorn inÄ Oval. L0- 
rentz Strauch- fecit Norib. H. 5 Z. 7L., Br, 4 Z. 4 L. 
 EHigies Reucrentli Viri _D. M. Johannis Iiaufmani Se- 
nioxjis Ecclcsiae Noribergensns Conpiunatoris fiflelissixni etc. 
1590. Brustbild von vom, rechts m halber Hohe das Zei- 
chen. H. 5 Z. 6 L., Br. 4 Z. 3 h. g 
30 " 
        

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