Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Sole, G. G. - Surugue, L.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1801789
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1806547
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Straub, 
Balth. 
J oh. 
Straube, 
Frie dr. 
Leonh. 
rief ihn der Hufbildhauer Andreas Faistenberger wieder nach Miin- 
chen, wo Straub jetzt zahlreiche Beschäftigung fand, und nach 
dem Tode des Carl Groß" zum Hufbildhauei- ernannt wurde. 1m 
Grottenhof der Residenz ist von ihin_eine metallene Schale mit 
einer Figur, wofür er 992 Gulden erhielt. Dann fertigte er auch 
das Modell für das Epilaphium Carl VII. in der alten Capelle z" 
Altenütting, und verschiedene andere Modelle zu Bildwerlsen in 
Blei, welche man in den Hofgärten zu Nymphenhurg und Sohle-iss. 
heun sah. Ferner führte er verschiedene Zier-werke im alten Thßa- 
ter an der Residenz aus. Für die Stadtbrunnen in München fen 
tigte er verschiedene Bildwerke in Marmor und Erz. In der liin 
ehe des Klosters in Schültlarn ist der Choraltnr sein Werk, s" 
wie die Statuen der Heiligen Norbert, Augustin, Joseph und  
hannes von Nepomuk. Strnub starb 1778 in München. Das Bi]d_ 
niss eines Bischofes wurde nach ihm gestochen. B. A. Albrecht 
hat sein Bildniss gemalt. 
Strallb, Jühann ßilhlhasaPy Maler zu St. Gallen in der Schweiz 
 malte meistens nach liupferslichcn, du er in eigenen Coulposiliu: 
nen wenig leisten konnte. Uebrigens besitzt er Verdienste in der 
Technik. Starb 1721 im 55. Jahre. 
Straub, 6., Lirhograph zu Dresden, stand daselbst unter Leitung 
HanfstängePs. und arbeitete für das von jenem Künstler heraus. 
 gegebene Galleriewerk. 
 i) Ostade in seiner Werkstätte, nach Ostade 1857 für das 
Dresdner Galleriewerk gezeichnet, gr. ful. 
2) Der Kranke und der Arzt, nach Netscher, für dasselbe Werk 
3) Schriltschuhläufer und Schlittenfahrer, nach A. van de Velde 
für dasselbe Werk. ' 
4) Der Todteugräber, nach Tischbein, fol. 
Stfällll), 5., Maler von Genf, stand unter Hornungfs Leitung, und 
be ab sich dann zur weiteren Ausbildung nach Paris, wo er um 
18211 thätig war. Straub malt historische Darstellungen und Genre_ 
 biltler, die in Auffassung und Durchbilclung grosses Lob verdie- 
nen. Zu seinen Hauptwerlten gehört das Bild, fvelches Luther 
und Staupitz im Kloster zu Erfurt vorstellt, 1814 in Paris gemah. 
Straub, M118, Malerin zu Genf, lag um 1828 ihrer Ausbildung ab. 
und entwickelte in liurzer Zeit ein "bedeutendes Talent. Im liunsg- 
 blau 1329 fanden wir ein Bild geruhmt, welches die sßlllllßSfrau 
vurstellt, nach einer Sage aus dem Mittelalter. Dann malte die 
Künstlerin auch Purtraite, die neben dem Verdienste der Aehn, 
liclilieit auch jlenes einer schönen und harmonischen Färbung haben. 
Stfüllbß, Au Landschaftsmalcr, arbeitete gegen Ende des 17. Jahr- 
hunderts in Hamburg, und erwarb sich mit seinen Bildern 31-05, 
sen Beifall. Er malte meistens Ansichten aus der Schweiz und 
dem Salzkamtuergute in grossem Fermate, wubei er dem A. Py- 
nacker zum Vorbilde nahm. Die Figuren und das Vieh malte ge- 
wöhnlich J. M. Weyer, Welcher 1690_starb. ln den Hamburger 
liülnstlernachrichten heisst es, dass seine Bilder selten geworden 
seyen. 
Straubc, Friedrich  Leonhard, Bildhauer, geboren zu 
vvciluar 1310, wurde frühe in der Werkstatt seines Vaters, eine;
        

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